Sauber bleiben!

Im Vergleich zu weniger entwickelten Ländern leben wir hierzulande in paradiesischen Verhältnissen, was die Hygiene betrifft. Deshalb neigen wir zunehmend zu Nachlässigkeit. Gefährliche Infektionen gibt es aber nach wie vor.

Infektionskrankheiten haben viel von ihrem Schrecken verloren, weil wir eine fast durchweg erstklassige Trinkwasserqualität genießen, uns auf flächendeckende Sanitär- und Abwassersysteme verlassen können und die medizinische Versorgung gewährleistet ist. Trotzdem: Massenhaftes Auftreten von Noroviren (hochansteckend, lösen Brechdurchfall aus), Infektionswellen mit Influenzaviren (Erreger der echten Grippe, zu denen auch die Schweine- und die Vogelgrippe SARS gehören) oder die jüngste spektakuläre Verunreinigung von Sprossen mit EHEC-Bakterien rufen uns in regelmäßigen Abständen ins Bewusstsein, wie angreifbar wir tatsächlich sind.

Im Normalfall ist das trotzdem kein Grund zur Panik: Wer nicht unter einem geschwächten Immunsystem leidet, ist mit ein paar einfachen Verhaltensregeln bestens beraten. Übertriebene Hygiene kann sogar Nachteile haben. Deshalb wollen wir Ihre Aufmerksamkeit dafür gewinnen, was sinnvolle Hygiene im Alltag ausmacht – und Ihnen ein paar gerne unterschätzte Details mit auf den Weg geben. „Bereits einfache Hygienemaßnahmen bergen ein erhebliches Präventionspotenzial“, sagt Prof. Dr. med. Martin Exner, Direktor des Instituts für Hygiene und Öffentliche Gesundheit der Uni Bonn.

Genau darum geht es in diesem Beitrag: um einfache, pragmatische Alltagstipps.

Informationsmaterial zum Thema „Hygiene“ finden Sie unter unseren Gesundheitsbroschüren.

 

Wie genau Infektionen entstehen

Wie Waschen schützt und wo es schadet

Ihh! Brutstätte für Keime

Saubere Lebensmittel

Wie sauber ist unser Trinkwasser

Achtung! Erhöhtes Infektionsrisiko im Krankenhaus

Hygiene für Kinder und besondere Risikogruppen

Tipps zur Hygiene im Haushalt

Mehr Informationen

Viel Nutzwert und einen attraktiven Webauftritt mit interessanten Beiträgen und Videos zum Thema bietet das Robert Koch-Institut unter:

www.wir-gegen-viren.de