Mehr Herzbewusstsein, die Damen!

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Der „Eva-Infarkt“

Bei Frauen wird ein Infarkt in vielen Fällen zu spät erkannt, denn die Alarmzeichen unterscheiden sich von jenen der Männer. Eva-Infarkt heißt dieses Phänomen unter Medizinern.

Atemnot, Übelkeit, Schmerzen im Oberbauch, Brechreiz und Erbrechen sind bei Frauen häufiger als bei Männern alleinige Alarmzeichen. Auch Schmerzen im Rücken- und Schulterbereich, Schlafstörungen, Müdigkeit und eingeschränkte Belastbarkeit können bereits Warnsignale für einen Herzinfarkt sein.

Wichtig:
Auch scheinbar harmlose Beschwerden niemals auf die leichte Schulter nehmen und im Zweifel den Notruf wählen: 112.

Jede Sekunde zählt!

Der ständige Spagat zwischen Familie, Arbeit und der dringend benötigten Zeit für sich selbst schreit nach einem Gegenpol: Umso wichtiger, dass gerade Frauen sich ausreichend Entspannung gönnen! Denn das Herz kann bei großem Stress krank werden. Eine mögliche Folge ist neben dem Herzinfarkt, bei Frauen auch „Eva-Infarkt“ genannt: das noch weitgehend unerforschte „Broken-Heart-Syndrom“, bei dem Unmengen von Stresshormonen dazu führen, dass sich die Herzfunktion plötzlich verschlechtert. Dieses Stress-Phänomen tritt bei Frauen sehr viel häufiger auf als bei Männern.

Der ständige Spagat zwischen Familie, Arbeit und der dringend benötigten Zeit für sich selbst schreit nach einem Gegenpol: Umso wichtiger, dass gerade Frauen sich ausreichend Entspannung gönnen! Denn das Herz kann bei großem Stress krank werden. Eine mögliche Folge ist neben dem Herzinfarkt, bei Frauen auch „Eva-Infarkt“ genannt: das noch weitgehend unerforschte „Broken-Heart-Syndrom“, bei dem Unmengen von Stresshormonen dazu führen, dass sich die Herzfunktion plötzlich verschlechtert. Dieses Stress-Phänomen tritt bei Frauen sehr viel häufiger auf als bei Männern.

Beinflussbare Risikofaktoren von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Mehr zur Frauenherzgesundheit finden Sie in unserer Broschüre.

Kraftvoll, zuverlässig und ohne Unterbrechung – 100.000 Mal am Tag, über 26 Millionen Mal im Jahr, mit jeder Kontraktion pumpt unser Herz Blut und damit Nähr-, Sauer- sowie Abwehrstoffe in das 140.000 Kilometer lange Netz aus Venen, Kapillaren und Schlagadern. Dort, wo die Verästelungen nur noch einen Durchmesser von einem Hundertstel Millimeter haben, tauschen die Gewebe frischen Sauerstoff gegen Kohlendioxid, Nährstoffe gegen Abfallprodukte aus. So erhält uns das Herz am Leben. Still und leise und in der Regel, ohne zu mucken, findet diese enorme Leistung statt – im Laufe eines Menschenlebens mit etwa drei Milliarden Herzschlägen. Solange nichts zwickt, merken wir von alldem nichts. Erst wenn das Herz aus dem Takt gerät, tauchen die Fragen auf.


Frauenherzen ticken anders

Hätten Sie es gewusst? Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind seit einigen Jahren nicht nur die gesundheitliche Gefahr Nummer eins, sondern haben in einigen Bevölkerungsgruppen sogar zugenommen – und das nicht zu knapp: Allein in Deutschland erleiden jährlich 300.000 Menschen einen Herzinfarkt. Insbesondere Gefäßschäden, die in den Herzkranzgefäßen zur koronaren Herzkrankheit (KHK) werden, können einen Herzinfarkt auslösen. Überraschend sind die Statistiken, die zeigen, dass verstärkt zwei Gruppen betroffen sind, an die beim Thema „schwaches Herz“ keiner so schnell denkt: jüngere Frauen ab etwa 25 Jahren und Jugendliche. Vor allem Frauen unterschätzen sowohl die Auswirkungen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen als auch ihr eigenes Risiko für eine solche Krankheit bei weitem, so zeigen es Umfragen. Dabei wirken sich gerade bei ihnen manche Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen negativer aus als bei Männern.


Herz in der Hand

Ob Mann oder Frau – es ist höchste Zeit, mehr Verantwortung für den Motor unseres Körpers und das Zentrum unserer Gefühle zu übernehmen, und das am besten sofort! Denn die gute Nachricht ist: Unsere Herzgesundheit haben wir selbst in der Hand. Daher lautet das Motto von Prof. Heinz Völler, ärztlicher Direktor der Klinik am See in Rüdersdorf und Leiter der Professur für Rehabilitationswissenschaften an der Universität Potsdam: „Vorsprung durch aktive Lebensgestaltung“. Nach Angaben der Deutschen Herzstiftung sind rund 80 bis 90 Prozent aller Herzkrankheiten auf einen ungesunden Lebensstil zurückzuführen und daher vermeidbar. Was wir essen, wie oft wir uns bewegen und wie gut wir Stress bewältigen – jeder einzelne Schritt hält also die Herzleistung intakt.

Keine Angst, Sie müssen nicht sofort Ihr ganzes Leben umkrempeln. Fangen Sie im Kleinen an: Steigen Sie Treppen, fahren Sie mit dem Rad zur Arbeit, achten Sie auf Ihre Ernährung und vor allem: Entspannen Sie sich. Damit sind Sie gleichzeitig Vorbild für Ihre Kinder – denn schon in frühen Jahren wird der Grundstein für ein herzgesundes Leben gelegt.

Was das Herz erfreut und länger jung und gesund erhält, erfahren Sie auf den nächsten Seiten.

 

Wer klopft denn da?

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Mehr Informationen

Herzinfarkte sind keineswegs nur Männersache:
Lesen Sie hier, worauf Frauen achten sollten:

www.herzstiftung.de

„Herz im Stress“ lautet ein Artikel, den die Apotheken Umschau zum Thema veröffentlicht hat:

www.apotheken-umschau.de

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apothekenumschau.de

„Herz im Stress“ lautet ein Artikel, den die Apotheken Umschau zum Thema veröffentlicht hat

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