„Man selbst hat viel mehr in der Hand, als man glaubt.“

Schon in jungen Jahren war Nicola Fritze klar, dass es nichts bringt, auf den Prinzen auf dem weißen Pferd zu warten. „Du musst dein Leben selbst in die Hand nehmen“, sagte sich Nicola damals. Diese Erkenntnis teilt die selbstständige Motivationstrainerin heute vor internationalem Publikum. 


Ihr Lebensmotto lautet „Motivier dich selbst, sonst macht’s ja keiner“. Wie sind Sie zu dieser Erkenntnis gekommenen?

Eigentlich hatte ich schon als Teenie die ersten Erkenntnisse, dass ich mir selbst am besten helfen kann. Schmerzhaft bewusst wurde mir das allerdings erst viele Jahre später. Ich arbeitete viel zu viel, habe meine Grenzen ständig ignoriert. Eines Tages saß ich mit einem Freund im Skiurlaub und war viel zu erschöpft, auch nur aufzustehen. An Skifahren war nicht zu denken. Und er fragte mich: „Nicola, wie lange willst du eigentlich noch so weitermachen?“ Das war ein Schlüsselmoment für mich. Und ich handelte.


Was geschah dann?

Ich habe rigoros Löcher in meinen Kalender gerissen. Ich habe nur eine bestimmte Anzahl an Vorträgen angenommen, um mir Raum für mich freizuschaufeln. Zeiten geblockt, um durchzuatmen, um Mußestunden zu haben, einfach mal die Wolken zu betrachten oder auch mal Löcher in die Decke zu starren. Und ich habe mir kleine Rituale und Ruheinseln geschaffen, die mir Kraft und Motivation geben. Ich musste mein Leben einfach komplett neu denken, sodass es gut für mich ist.


Sie sorgten also selbst dafür, dass es Ihnen gut geht.

Ja genau, sonst macht’s ja keiner! (lacht) Natürlich sind Wohlbefinden und Motivation auch von äußeren Faktoren abhängig. Aber man selbst hat viel mehr in der Hand, als man glaubt. Auch die eigene Lebensfreude, die kann man sogar trainieren!


Wie genau soll das gehen?

Ein wichtiger Schritt zu mehr Lebensfreude war für mich, mein Bewusstsein ins Hier und Jetzt zu legen. Nicht mehr darüber zu grübeln, was war, denn das ist sowieso vorbei. Oder darüber, was geschehen könnte, denn meistens wird ja eh alles anders. Diese Gedanken blockieren, können Angst machen und verhindern, dass wir uns selbst und unsere Gegenwart bewusst wahrnehmen.


Aber diese Gedanken kommen doch wie von selbst …

Aber nur, wenn wir es zulassen. Man muss sich mal vorstellen: 80 bis 90 Prozent unserer Gedanken denken wir jeden Tag aufs Neue. Aber wie viele davon tun uns eigentlich gut? Welche davon sind destruktiv? Wenn man diese erstmal identifiziert hat, kann man lernen, sie weiterzuschicken oder durch positive zu ersetzen. Man lernt, sie zu steuern. Aber das geht nicht einfach so, das muss man erstmal trainieren.


Wie sieht denn so ein Training aus?

Rituale sind eine gute Trainingsmethode. Ich nehme mir zum Beispiel morgens im Bett noch ein paar Minuten zum Nachdenken. Aber anstatt schon meinen Tag durchzuplanen, denke ich darüber nach, wofür ich dankbar sein kann. Zum Beispiel dafür, dass meine Familie und ich gesund sind, dafür, dass ich gleich lecker frühstücken kann oder dafür, dass ich ein warmes Bett habe. Mit Dankbarkeit im Herzen startet jeder Tag wundervoll und die Lebensfreude steigt.


Erstaunlich, was man alles selbst schaffen kann.

Sage ich ja!

Weitere Tipps für mehr Lebensfreude gibt Nicola Fritze in unserem Podcast. Viel Spaß dabei!

 

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