Mehr Zeit für das Wichtige im Leben.

Mal eben die neuesten E-Mails, WhatsApp-Nachrichten und Posts in den sozialen Netzwerken checken. Der ständige Blick aufs Handy, morgens, mittags, abends. Das Smartphone ist für die meisten Menschen Teil ihres Lebens. Es einfach mal ausschalten, womöglich über längere Zeit? Lieber nicht, man weiß ja nie.


Wir sind eng mit den digitalen Medien verbunden, aber was macht das mit uns? Eine ganze Menge, sagen Forscher. Sie haben in verschiedenen Untersuchungen herausgefunden, dass uns die ständige Erreichbarkeit und das Surfen stressen. Wir möchten nichts verpassen, keine Nachricht aus der Firma oder dem Privatleben, und bleiben dran. Oft ärgern wir uns aber darüber, dass wir wieder viel Zeit auf Instagram und Co. verbringen – trotzdem klicken wir weiter.

Warum? Ab und an erfährt man eben doch Interessantes oder Neues und wir hoffen, dass es wieder passiert. Und ist das der Fall, schüttet der Körper das Glückshormon Dopamin aus. Wir fühlen uns gut. Nach und nach aber wird der Griff zum Handy zum Reflex – und nimmt mitunter Suchtcharakter an. Wir überdenken nicht mehr, ob wir jetzt wirklich News checken wollen oder ob wir eventuell durch intensives Surfen etwas in der realen Welt verpassen. Wenn wir ständig aufs Smartphone schauen, nehmen wir unsere Umwelt schlechter wahr. Wir lassen die Gedanken weniger schweifen und bringen uns so um spontane Glücksmomente.

Warum sich also nicht mal eine Auszeit von der digitalen Welt nehmen? Das geht in kleinen Schritten – und bringt vielleicht mehr Glücksmomente ins echte Leben zurück.

Tipps für die digitale Entgiftung

  1. Digital-Detox-Apps
    Kurios, aber hilfreich: Apps, die dabei unterstützen, den Handygebrauch zu reduzieren. Sie zeigen, wie oft man zum Smartphone greift und was man damit tut. Am Tagesende zieht die App Bilanz und wirft eine Statistik aus, zum Beispiel, dass man den Bildschirm 80-mal entsperrt hat. Ein gutes Mittel zur Selbsterkenntnis. Diese Detox-Apps können helfen: „Moment“, „Forest“, „RescueTime“. 

  2. Nicht immer sofort reagieren
    Dem Gefühl einmal nicht nachgeben, gleich auf private Mails antworten zu müssen, sondern sich erst melden, wenn es die Zeit zulässt. Falls Freunde und Familie nachfragen, offen erläutern, warum man sich dazu entschlossen hat.

  3. Weniger Dienste nutzen
    Sich nicht vom Handy, sondern lieber vom Wecker wecken lassen. So schaut man beim Einstellen der Weckzeit nicht eben noch, was es bei Twitter Neues gibt, und wundert sich auch nicht eine halbe Stunde später, dass es schon so spät ist.

  4. Weniger Push-Nachrichten
    Uns erreichen ständig Push-Nachrichten, das Handy blinkt, brummt, vibriert. Am besten das Smartphone lautlos stellen, Push-Nachrichten abstellen, Apps deinstallieren und Angebote im Browser nutzen. Räumen Sie Ihr Handy auf.

  5. Die Ruhe genießen
    Während der Mahlzeiten am besten das Smartphone ausschalten.

  6. In den Schlaf finden
    Eine Stunde vor dem Zubettgehen ist auch für das Handy Feierabend – bitte ausmachen.

 

Machen Sie den Test

Einen speziellen Test zum Thema „Digital Detox“ finden Sie hier.

 

Startseite: Zurück zu mir

Das System Stress

Zu viel von allem

Ihr neues Bewusstsein

Kleine Tricks für Ihren Alltag

Mit mehr Muße

Das Leben selbst in die Hand nehmen

Was sagt mein Körper?

Auf dem Weg zu sich selbst

Der einzig richtige Schritt

Digital Detox

Achtsamkeitsmeditation

Liebe macht gesund

Tipp:

Einen speziellen Test zum Thema „Digital Detox“ finden Sie hier.

Zum Test