Winterhaut ade

Heizungsluft und Kälte setzen unserer Haut im Winter zu. Oft reichen jedoch schon kleine Tricks aus, um sie für den Frühling wieder fit zu machen: Wie Sie sich schnell und einfach helfen können, verraten wir Ihnen hier.

Zellen brauchen Feuchtigkeit
Im Winter verlangt der Körper intensive Pflege. Warme Kleidung schützt vor Kälte. Doch ganz gleich, ob Sie sich draußen oder in Innenräumen aufhalten: Die Luftfeuchtigkeit ist jetzt überall besonders gering – und das bekommt vor allem Ihre Haut zu spüren. Der Mensch, der zu 70 Prozent aus Wasser besteht, speichert davon rund ein Viertel in seiner Körperhülle, die mit ca. zwei Quadratmetern das größte Organ ist. In jedem Quadratzentimeter befinden sich jeweils 600.000 Zellen. Ist ihr empfindlicher Wasserhaushalt gestört, zeigt dieser Mangel an der Oberhaut mit zunehmendem Alter sichtbare Spuren.

Innere und äußere Pflege:

  • Sorgen Sie für die optimale Flüssigkeitsmenge, indem Sie darauf achten, pro Stunde ca. 250 ml Wasser, Kräutertee oder Fruchtsaftschorle zu trinken.
  • Gehen Sie früh ins Bett! Im Tiefschlaf kann sich die Haut entspannen und am besten regenerieren: Sie befreit sich von alten Hornschuppen, baut Schadstoffe ab und Wunden verheilen.
  • Halten Sie sich so oft wie möglich im Freien auf: Wer sich regelmäßig an der frischen Luft bewegt, nimmt lebenswichtigen Sauerstoff auf und nutzt das Tageslicht für Gesundheit und Wohlbefinden. Sehen Sie dabei von ausgedehnten Sonnenbädern ab und schützen Sie sich bei längeren Aufenthalten in der Sonne vor schädigender UV-Strahlung mit einem für Ihren Hauttyp geeigneten Lichtschutzfaktor

Übrigens: Hautzellen verfügen über die Fähigkeit, sich ein Leben lang zu teilen. Nach durchschnittlich 28 Tagen hat sich die Haut komplett erneuert. Allerdings verlangsamt sich die Zellregeneration, je älter der Mensch wird.

Eine Frau der eine Joghurtmaske auf ihr Gesicht aufgetragen wird

Sanftes Trockenbürsten
Luffaschwämme oder Sisalbürsten eignen sich hervorragend, um den Tag mit einer belebenden Bürstenmassage zu beginnen. Die sanfte Methode nach Kneipp wirkt durchblutungs- und kreislauffördernd. Regelmäßig angewendet unterstützt sie die Hauterneuerung und ­stimuliert das vegetative Nervensystem, die Muskulatur und die ?inneren Organe. Der Druck auf die Haut sollte bei jeder Anwendung angenehm sein. Während kreisende Bewegungen beruhigen, wirken Bürstenstriche in Längsrichtung eher anregend.

Eine Frau die ihr Bein eincremt

Sorgfältiges Eincremen
Ausgiebige Wannenbäder über 15 Minuten und heiße Duschen sollten Sie in der kalten Jahreszeit nur selten durchführen. Idealerweise beträgt die Wassertemperatur nicht mehr als 37 Grad Celsius, um den hauteigenen Barriereschutz zu erhalten. Nachdem Sie sich richtig abgetrocknet haben, verleihen Sie Ihrer Haut neue Frische und Spannkraft, indem Sie sich regelmäßig im Anschluss daran eincremen. Alternativ können Sie dem Badewasser Olivenöl oder Sahne zugeben. Der Schutz der oberen Hornhautschichten durch pflegende Wirk­stoffe unterstützt auch die Hauterneuerung.

Einen strahlenden Teint erzielen Sie mit einer feuchtigkeitsspendenden Maske aus Quark und Honig.

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