Entspannt, entschleunigt und erholt. Badezusätze.

Kerze an, Wasser einlassen und einfach mal abtauchen. Vor allem im Winter geht nichts über ein Bad. Am besten mit natürlichen Badezusätzen.

Ein heißes Bad in der heimischen Wanne kann Wunder wirken. Zwischen fluffigem Schaum und dem Duft von Orange, Fichtennadel oder Rose löst sich der Stress des Alltags, die Muskeln werden gelockert, der Kopf kommt zur Ruhe.

Im Handel werden uns die vielfältigsten Badezusätze angeboten. Doch warum nicht ganz einfach selber machen? Mit ätherischen Ölen lässt sich die Wirkung eines Bades gezielt steuern. Und dabei setzt man auch heute noch auf die bewährten Kräuter-Klassiker von damals: Melisse und Lavendel sorgen für Entspannung und fördern den Schlaf. Rosmarin regt die Durchblutung an und kann bei Muskelverspannungen und Gelenkbeschwerden helfen. Wer antriebslos und müde ist, wird von belebenden Zitrusdüften neu aktiviert.

Reformhäuser und Apotheken bieten meist eine bunte Auswahl hochwertiger ätherischer Öle, auch spezielle Duftmischungen sind hier erhältlich. Bei der Wahl des passenden Öles folgt man am besten der eigenen Nase. Lassen Sie sich von Ihren persönlichen Empfindungen leiten, der eigene Körper ist grundsätzlich der beste Kompass.

Für ein Vollbad reichen übrigens schon wenige Tropfen. Diese sollten allerdings nie direkt ins Wasser gegeben werden. Das kostbare Öl würde auf der Oberfläche schwimmen und dort ganz schnell verdunsten. Mit einem Emulgator ist dieses Problem einfach gelöst: Eingerührt in Sahne, Joghurt oder Öl kann sich Ihr ätherischer Lieblingsduft im Badewasser optimal entfalten.

Rezept für „hausgemachten Badezusatz“

Zutaten: 1 Becher Sahne, 2 EL Honig, 8 Tropfen Sandelholzöl, 2 Tropfen Rosenöl.
   
Vorbereitung: Alle Zutaten gut vermischen und erst ganz zum Schluss ins Badewasser geben.
Wirkung: Harmonisierend, entzündungshemmend, unterstützt Nerven und Kreislauf, auch für empfindliche, juckende Haut.

Tipp: Achten Sie beim Kauf ätherischer Öle auf die Bezeichnung „100 % naturrein“. Synthetische Düfte (auch als „naturidentisch“ bezeichnet) können im Körper nur sehr schwer abgebaut werden und belasten den Organismus.

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