L: Hier ist "Von achtsam bis zuckerfrei", dein Gesundheitspodcast der Audi BKK. Hallo und gleich schon mal danke fürs Zuhören. Und ja, es ist gleich zu hören, das ist hier eine neue Stimme, nämlich meine. Ich bin der neue Host vom Audi BKK Podcast, ich bin Lars Göllnitz, freut mich sehr. Und na klar, weiter geht es hier um Themen zwischen Achtsamkeit und Zuckerfrei und heute sind wir fast genau dazwischen im Alphabet, bei L. Es geht um Longevity, ein Begriff, der gerade in aller Munde ist, und das vor allem auch online und auf Social Media. Und doch fragt man sich vielleicht, wie man das Wort wohl richtig ausspricht. Das haben wir jetzt geklärt. Longevity. Worum es sich dabei handelt, inhaltlich, das klären wir jetzt, nämlich mit einem tollen Experten. Mein Gast ist Dr. Alexander Auer, er ist Speaker, Advisor und vor allen Dingen Longevity-Doktor. Und das, nachdem er zuvor als Berater und Unternehmer in E-Commerce und digitaler Bildung tätig war, aber dann gemerkt hat, dass er was machen möchte, das einen tieferen Sinn im Leben hat. Tja, und nach Wanderung über Jakobsweg und die Alpen war ihm klar: Longevity ist das Thema. Und da ist er schon. Hallo Alexander! Schön, dass du Zeit für uns hast heute für den Audi BKK-Podcast. Dein berufliches Zentrum liegt ja so ein bisschen in München, glaube ich. Erwische ich dich gerade da?
A: Ja, hallo erstmal und vielen Dank, dass ich dabei sein darf. Genau richtig, ich bin gerade in der Praxis mitten in München.
L: Toller Ort. Wie ist die Schneelage?
A: Tatsächlich ist der Schnee schon wieder weg. Wir haben heute ganz tolles Wetter. Es ist richtig warm fast. Man könnte schon fast hier Frühlingsgefühle bekommen, (lachen) so wie die Sonne heute scheint. Das ist ja eine schöne Abwechslung mal zu den letzten Tagen voller Schnee.
L: Definitiv. Und jetzt wissen alle, die uns zuhören, auch schon, dass wir das hier im Winter aufzeichnen. Das Jahr verraten wir nicht, da muss man selber raussuchen, welches das sein könnte. Aber wir sprechen ja heute über Longevity und das ist ja auch dein Steckenpferd, dein großes Thema. Vielleicht holen wir einfach mal dich, mich ab und alle, die zuhören, und klären erstmal so ein bisschen, was ist das überhaupt?
A: Genau, also Longevity ist ein englischer Begriff. Wenn man den übersetzt, dann heißt das im Prinzip Langlebigkeit. Und das ist dann auch schon eines der größten Missverständnisse, mit dem man dann immer konfrontiert wird, wenn das jemand zum ersten Mal hört. Es geht also tatsächlich gar nicht darum, dass wir insgesamt länger leben oder am Ende des Lebens ein paar Jahre dazugewinnen, weil da sind wir ja vielleicht schon krank und das Leben ist nicht mehr ganz so lebenswert. Sondern es geht vor allem darum, mehr gesunde Lebensjahre zu haben. Und wir nennen das die Gesundheitsspanne oder auch die Health Span auf Englisch. Die wollen wir also verlängern. Es geht also darum mit 70, 80 oder auch 90 Jahren noch klar denken zu können, sich gut bewegen zu können und ein selbstbestimmtes Leben führen zu können. Und das Spannende ist, so der größte Teil dessen, was wir dafür wirklich brauchen, der ist eigentlich weder sehr teuer noch kompliziert. Das betrifft dann hauptsächlich solche Lebenszielgeschichten wie Schlaf, Bewegung, Ernährung, Stress, soziale Beziehungen und so weiter. Und das ist so ein bisschen für mich auch der Punkt, wo ich sage, da sollte die moderne Medizin viel früher ansetzen. Also Fokus auf Prävention, Erhalt von körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit und auch Lebensqualität bis ins hohe Alter.
L: Mhm (bejahend). Jetzt hast du das Medizinische schon erwähnt und du bist ja auch Mediziner. Ist das mittlerweile eine medizinische Disziplin, Longevity, oder sind wir noch nicht so weit?
A: Ja, ich sage mal, es ist noch keine klassische/ kein klassischer Fachbereich, aber es gibt immer mehr Ärzte, die sich auch dem Thema Longevity widmen und das ist auch gut so. Und letztendlich, wenn du jetzt fragen würdest, woraus besteht es denn eigentlich, jetzt rein medizinisch betrachtet, da wäre meine Antwort, dass wir da im Bereich Präventionsmedizin unterwegs sind. Also ganz, ganz klare Sachen wie, sage ich mal, Check-Up-Untersuchungen, da haben wir ja bekannte Sachen wie bildgebende Verfahren, sowas wie Ultraschall, Magendarmspiegelung, CT vom Herzen, MRT und so weiter, alles Dinge, die man natürlich bei Bedarf und im richtigen Moment einsetzen sollte und nicht jetzt mal aus Jux sozusagen. Zusätzlich dann Blutwerte bestimmen, Risikofaktoren messen, damit man frühzeitig handeln kann. All das sind so Themen, die da medizinisch, denke ich, eine Rolle spielen.
L: Ja, und medizinisch ist schon das richtige Schlagwort, was so meine nächste Frage angeht. Denn als jemand, der sich erstmal informiert hat über Longevity, war ich so ein bisschen im Internet unterwegs. Und da sieht man sie natürlich, die ganzen selbsternannten Expert:innen. Wie stehst du dazu? Ist Longevity ein Buzzword, was aktuell einfach beliebt ist oder steckt da mehr dahinter? Und wie bewertest du diese ganzen Auftritte?
A: Ja, also in gewisser Weise ist es natürlich schon jetzt zu einem Hype geworden, gerade auch im Internet und auf Social Media. Und das hat wie immer, denke ich, zwei Seiten. Also das Positive ist natürlich, dass sich immer mehr Menschen jetzt mit dem Thema beschäftigen, mit dem Thema Gesundheit und wie man gesund bleiben kann. Und das ist auch wichtig, ja. Unsere Gesellschaft altert, die chronischen Erkrankungen nehmen nach wie vor noch zu und damit ist Longevity natürlich auch gesellschaftlich hoch relevant, ja. Und auf der anderen Seite muss man natürlich trotzdem aufpassen, weil da auch ein bisschen gefährliches Halbwissen unterwegs ist. Also man sollte nicht allem, was man dann auf Social Media oder im Internet liest, für bare Münze nehmen, sondern das Ganze natürlich auch ein bisschen kritisch hinterfragen. Trotzdem bin ich davon überzeugt, dass das eine gute Entwicklung ist und ich bin auch der Meinung, dass es eben nicht nur Ärzte braucht, sondern auch, sagen wir mal, gute Health Coaches zum Beispiel, die einfach sich dem Thema annehmen und die Menschen dabei unterstützen können. Weil der Bedarf an Aufklärung, an Unterstützung für ein gesundes Leben, der ist ja sehr groß, ja. Letztendlich betrifft es, wenn man so will, irgendwie irgendwann mal jeden Menschen und jeder braucht vielleicht mal Unterstützung und da reichen die Ärzte wahrscheinlich am Ende gar nicht aus.
L: Dennoch schiebe ich natürlich den Tipp hinterher, wenn man fundiertes Wissen haben möchte, sollte man dir folgen auf Social Media und nicht jemand anders vielleicht, oder (lachend)? Mein Tipp. Was mir auch aufgefallen ist auf Social Media, ist, dass Longevity oft mit Verzicht kombiniert wird. Also es wird oft gesagt, du darfst das nicht, du darfst das nicht. Ist das überhaupt so?
A: Das ist eine sehr gute Frage. Das ist eines der weiteren großen Missverständnisse, würde ich mal sagen. In gewisser Weise trifft das natürlich ein bisschen zu. Also du sollst natürlich nicht rauchen, du sollst weniger Alkohol trinken, weniger Süßes essen. Das ist ja grundsätzlich erstmal so. Aber wenn man das nur so betrachtet, dann ist das ja einseitig, weil es bedeutet ja auch ein mehr an vielem, zum Beispiel ein Mehr an Bewegung, ein Mehr an Energie, vielleicht mehr Lebensfreude, mehr Erlebnisse. Wir machen Sport mit anderen Menschen zusammen, also mehr Verbindung, mehr Freundschaften. Das muss man, glaube ich, im Gesamtbild sehen und so macht es dann doch wieder viel mehr Spaß. Und letztendlich dürfen wir auch nicht vergessen, es geht ja nicht darum, alles perfekt zu machen. Und die Seele, die spielt ja auch eine große Rolle. Das heißt also, natürlich ist es aus gesundheitlicher Sicht sinnvoll, keinen Alkohol zu trinken, aber man darf es ja dann doch mal machen. Also wenn ich jetzt von mir spreche auf der Wiesn, da trinke ich auch mal Bier mit Alkohol, das gehört vielleicht mit Freunden auch mal dazu, oder mal einen süßen Nachtisch zu essen oder sowas. Aber wichtig ist, dass man es einfach nicht jeden Tag macht, nicht jeden Tag Alkohol trinkt, nicht jeden Tag was Süßes isst. Weil dann schadet man sich mehr auch, als es der Seele gut tut.
L: Die klassische Mengenfrage einfach. Alles im Übermaß ist nicht so optimal.
A: Und perfekt kann ja auch keiner durchhalten. Das macht ja keinen Spaß. Und dann die meisten, die, sagen wir mal, jetzt haben wir hier gerade Jahreswechsel gehabt, die mit neuen Vorsätzen ins neue Jahr kommen und sich viel vorgenommen haben. Wenn man zu viele Sachen auf einmal und zu streng auf einmal versucht, dann ist das meistens zum Scheitern verurteilt und viel besser klappt das, wenn man sich zwei, drei Sachen aussucht und auch mal fünf gerade sein lässt, auf die Balance achtet, und es dafür aber langfristig durchzieht.
L: Ja, es kann ja auch überfordern. Ich denke, wenn man Longevity auf den ganzen Körper bezieht, dann sind das echt viele Challenges, die man so im Alltag hat. Welche Bereiche wären es zum Beispiel? Wir können ja gleich nochmal ein bisschen spezieller darauf eingehen, aber was fällt dir spontan ein noch, neben der Ernährung?
A: Naja, also letztendlich betrifft es ja irgendwie den ganzen Körper und wir wissen ja auch, dass der Bereich des Lebensstils, was wir so die Basics nennen sozusagen, sowohl am besten erforscht ist, als auch aktuell von dem, was verfügbar ist, die beste Wirkung hat. Und dazu gehört eben, wie du es schon angerissen hast, eben erstmal ein gesunder und ausreichender Schlaf, wo der Körper sich regenerieren kann. Dazu gehört natürlich Bewegung und regelmäßiger Sport, sowohl Kraftsport als auch für die Ausdauer. Es gehört dazu eine gesunde Ernährung. Wir müssen darauf achten, dass das Thema Stress nicht zu sehr ausartet oder dass wir eine Balance haben zwischen Stress und Erholung. Soziale Beziehungen sind wichtig, da reden wir von Connections, die wir mit anderen Mitmenschen haben, mit Freunden, mit Familie, mit unseren Liebsten. Ein gewisser Lebenssinn im Leben, also ein Purpose ist erwiesenermaßen zuträglich für ein langes, gesundes Leben und dass man natürlich auch mental irgendwo gesund bleibt.
L: Jetzt sprechen wir über das Thema und können ja auch noch ein bisschen über dich sprechen. Wie bist du überhaupt zu Longevity gekommen? Ich habe es eingangs ja gesagt, du hast auch mal was anderes beruflich gemacht.
A: Genau, ich war zwischenzeitlich nach dem Studium auch mal woanders beruflich unterwegs, habe dann aber auch selber ein Krankheitserlebnis gehabt mit Borreliose von einem Zeckenbiss und das hat auch eine ganze Weile gedauert, bis ich da wieder richtig fit war und hat mir natürlich auch klar gemacht, dass ich irgendwie nicht unkaputtbar bin.
L: (lachen) Wie wir alle.
A: Wie wir alle, ja. Aber man denkt das ja in jungen Jahren, da kann einem nicht viel anhaben. Und wie wichtig es halt eben auch ist, dass man gesund ist und für sein Wohlbefinden, für die Leistungsfähigkeit, aber auch um für andere da zu sein, für Familie, Freunde und so weiter. Und ja, seitdem habe ich es mir eigentlich so ein bisschen zur Aufgabe gemacht, nicht nur anderen Kranken zu helfen, ich betreue natürlich auch Patienten, aber eben auch Menschen dabei zu unterstützen, gar nicht erst krank zu werden oder eben das Thema Gesundheit auf eine solide Basis zu stellen und eben auch zu erhalten. Und spannender Fakt dabei ist eigentlich auch tatsächlich, weil wir es ja eben auch schon mal vom Thema Lebensstil und Motivation und so weiter hatten, wenn jemand mal richtig krank war, dann fällt es dem viel, viel leichter, solche Dinge, also zum Beispiel auch zu verzichten auf ungesunde Sachen oder auch disziplinierter zu sein. Und Leute, die, sagen wir mal, ihr ganzes Leben lang sehr robust waren, immer trinken konnten, wenig schlafen konnten, immer leistungsfähig waren, wenn die dann plötzlich mal krank sind, die haben echt die Schwierigkeit, das umzustellen, weil die das gar nicht kennen von sich. Also das spielt natürlich auch eine große Rolle dabei.
L: Jeder Patient, jede Patientin ist da bestimmt besonders, wenn du dann im Alltag arbeitest, oder?
A: Absolut, ja. Man hat dann eigentlich wieder ganz andere Herausforderungen, gerade wenn eben der Leidensdruck wie bei Kranken nicht so hoch ist bei den Gesunden. Da muss man andere Strategien finden, um dem Thema Motivation und Disziplin irgendwie näherkommen zu können.
L: Jetzt haben wir eben schon es ein bisschen angerissen. Was machst du persönlich konkret in Sachen Longevity? Magst du uns was verraten, ohne jetzt die gesamten Betriebsgeheimnisse auszuplaudern natürlich?
A: (lachen) Sehr gerne, klar. Also auch hier geht es wieder um die Basics. Also das ist einfach immer die wichtige, ja, Basis, wie es der Name schon sagt, oder das Fundament für die Gesundheit und da führt im Moment auch noch keine Wunderpille dran vorbei. Das heißt, ich schaue darauf, dass ich meinen Schlaf priorisiere. Das klappt mal besser, mal schlechter, aber insgesamt einfach, dass ich da gut aufgestellt bin. Was da besonders gut hilft, sind so Wearables oder Tracker, weil die einfach so ein bisschen dann auch Buch führen können. Jetzt habe ich mehrere Tage weniger geschlafen oder schlechter geschlafen, also sollte ich das doch ein bisschen mehr priorisieren, auch wenn man es vielleicht selber nicht ganz so gut wahrnimmt im Alltag. Das ist da immer sehr hilfreich.
L: Das sind Apps beides?
A: Das sind solche Tracker. Also der eine ist der Ring am Finger, das andere so eine Armband, genau, was uns dabei hilft, sozusagen den Schlaf aufzuzeichnen, die Herzfrequenz, die Herzratenvariabilität und so weiter eben festzustellen und darauf dann auch reagieren zu können. Also vielleicht ein kurzer Exkurs an dem Moment. Die Patienten, mit denen ich da zusammenarbeite, die, wenn es dann um Verhaltensänderungen geht, wie zum Beispiel beim Trinken, also Alkoholtrinken, und dann sieht man mit diesen Apps oder mit diesen Trackern ganz schnell, dass ein Glas am Abend Bier oder Wein schon zu einem veränderten Schlaf führt. Und wenn man das jeden Tag schwarz auf weiß sieht, dann ist das natürlich deutlich hilfreicher, um das Thema auch mal wirklich zu ändern, als wenn man sich nur auf sein eigenes Befinden konzentriert.
L: Also ist Motivation auch ein großer Faktor, dass man sich selber mal ein bisschen belohnt vielleicht auch?
A: Absolut, ja, das ist ein ganz großer Faktor. Also neben Schlaf, wie gesagt, dann natürlich auch versuche ich, gesunde Ernährung möglichst gut durchzuführen. Ich mache regelmäßig Sport und sorge für Bewegung. Dieses Jahr steht wieder ein Alpencross mit Freunden an. Das heißt, also auch Freundschaften sind wichtig und pflege ich gerne und treffe mich mit Freunden zum Mittagessen oder abends. Ich denke, das sollte man in jedem Fall machen. Ich hatte es eben schon mal erwähnt, also die Balance spielt einfach eine große Rolle. Man darf auch mal Alkohol trinken, zum Beispiel mit Freunden beim tollen Ereignis. Man darf auch mal süß trinken. Wenn es mal eine Ausnahme ist, auch für die Seele tut das gut. Man muss einfach die richtige Balance haben und wir wollen einfach einen Lebensstil finden, den wir langfristig durchhalten können. Und dann bei dem einen, ist das Thema Alkohol vielleicht ein bisschen schwieriger zu verändern, beim anderen ist es die Ernährung, beim anderen ist es das Thema Sport. Also es ist dann auch individuell, aber letztendlich geht es darum, dass wir da eine gute Mischung finden. Und wenn du dann noch weiter fragst, sicherlich wahrscheinlich für dich auch spannend, welche weiteren Hacks oder sagen wir mal so Biohacking-Trends ich umsetze. Was ich zu Hause habe, ist so ein Nahinfrarotlicht, das versuche ich morgens immer zu machen, wenn das zeitlich hinhaut. Regelmäßig Sauna. Die Hitze hat einige positive Auswirkungen auf das Kreislaufsystem und so weiter. Entspannung spielt eine große Rolle, also in Form von Meditation oder Atemübungen. Gerade wenn man einen stressigen und gefüllten Arbeitstag hat, ist das immer wichtig als Ausgleich, damit der Körper in die Lage versetzt wird, auch entsprechend zu regenerieren. Ich habe auch so ein IHHT-Gerät zu Hause, das heißt, das macht so Intervallhypoxie, also eine Art Höhentraining.
L: Wie funktioniert das?
A: Da atmet man über eine Maske sozusagen Luft ein und dann wird der Sauerstoffgehalt in dieser Luft, die man atmet, reduziert, sodass man quasi wie gefühlt auf einem Berg ist und dann das klassische Höhentraining, das kennt man glaube ich, was ja einige positive Effekte auf den Körper hat, unter anderem eben auch die Mitochondrien trainiert.
L: Und danach wird man dann Biathlon-Weltmeister wahrscheinlich, ne? Die trainieren doch auch so in der Form.
A: (auflachen) Nicht jeder wird das dann, aber die nutzen das sicherlich auch, weil es sehr hilfreich ist. Also gerade für den Alpencross vor zwei Jahren auch gemacht, da ist das schon ein sehr hilfreiches Gerät. Ich denke, und eines der wichtigsten Sachen, die ich regelmäßig mache, ist eben mein eigenes Blut zu checken, also in Labore zu senden, alles zu messen, was ich für wichtig halte und dann zum Beispiel mit Nahrungsergänzungsmitteln auch, sagen wir mal, optimieren, Mikronährstoffmängel ausgleichen und so weiter, Darmflora optimieren. Und eben auch natürlich die Risikofaktoren und Biomarker zur Früherkennung von wichtigen Erkrankungen wie den Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie metabolisches Syndrom und Insulinresistenz, dass man die auch im Blick hat und natürlich auch, falls sich etwas ändern würde, dann auch rechtzeitig einschreiten könnte.
L: Das zeigt schon, es hilft, Mediziner:innen zu kontaktieren. Bei diesen technischen Sachen, denke ich, da fehlt einem ja einfach das Wissen. Wie könnte man dann ganz low-level niederschwellig einsteigen, wenn man sagt, ich habe jetzt noch keine Ahnung, wie ich da vorgehe und mein Termin ist vielleicht erst in zwei Wochen? Kann ich dann schon akut direkt mit irgendwas anfangen?
A: Ja, also ich meine, wie immer geht es dann wieder um die Basics. Ich glaube, Schlaf zu priorisieren und zu optimieren, das kann jeder erstmal schon zu Hause machen. Es gibt natürlich ein paar Regeln, die da hilfreich sind, wie zum Beispiel regelmäßig ins Bett gehen, also die gleiche Zu-Bett-Geh-Zeit zu haben, durchzulüften, ein kühleres Schlafzimmer zu haben, solche Themen. Die kann jeder kostenfrei zu Hause ab heute schon umsetzen. Da brauche ich ja den Arzt erstmal nicht für. Genauso das Thema Bewegung. Natürlich so viel machen, wie man selber verkraftet. Das kommt jetzt ganz darauf an, mit welchem Status man quasi beginnt. Aber da ist vielleicht zum Thema Bewegung wichtig, dass man einfach sowohl Krafttraining macht als auch Ausdauer, dass man ruhig beides machen. Wir wissen mittlerweile um die Wichtigkeit von Muskeln, das ist nicht nur ein Thema für Bodybuilder. Messen kann man den Fitnessstatus sehr gut über den Wert VO2 max, den auch einige Wearables, also diese Tracker, ganz vernünftig bestimmen können. Schlaf übrigens auch gut messbar, die HRV, also die Herzratenvariabilität, das ist ein Marker für Erholungsfähigkeit und Regenerationsfähigkeit und Entspannung. Und die Ruheherzfrequenz, auch wichtig, die nachts im Schlaf absinken soll, was uns zeigt, ob der Körper im Schlaf auch wirklich erholen kann.
L: Jetzt liest man online natürlich auch so Sachen wie, du hast es eben auch schon mal kurz angerissen, ich möchte mein Leben auch tatsächlich verlängern. Männer werden rund 79, glaube ich, wenn ich es richtig im Kopf habe, Frauen 83 im Durchschnitt aktuell in Deutschland. Kann man, wenn man all das macht, auch davon ausgehen, dass man auf jeden Fall 120 wird?
A: (lachen) Das ist eine sehr gute Frage, die kann man natürlich jetzt so einfach nicht beantworten. Ich würde es mal folgendermaßen formulieren, und das haben wir auch bisher noch gar nicht so doll angesprochen. Also ich glaube, ein wichtiger Ansatz eben ist, die häufigsten Erkrankungen und Todesursachen zu vermeiden. Und wenn man das schafft und eben nicht durch zum Beispiel einen Herzinfarkt stirbt, dann lebt man ja automatisch schon mal ein bisschen länger. Dann kann natürlich immer noch so was wie Krebs oder neurodegenerative Erkrankungen dazwischen kommen, aber die Herz-Kreislauf-Erkrankungen und das metabolische Syndrom, also Richtung Diabetes, das kann man mittlerweile gut verhindern. Es gibt sogar Aussagen von der CDC aus den USA, dass 80 Prozent der Schlaganfälle beispielsweise vermeidbar wären mit dem heutigen Wissen, wenn man es gescheit anwendet, also Früherkennung macht und dann auch entsprechend vielleicht medikamentös, aber auch durch den Lebensstil interveniert, ja. Also das sind ja brutale Zahlen. Das heißt, wenn ich es schaffe, dass diese wichtigen, häufigen Erkrankungen mich nicht treffen. Da gibt es auch eine tolle Studie, die sagt, bei Männern verlängert sich das Leben etwa um 10, 11 Jahre, bei Frauen um bis zu 14 Jahre, wenn wir die Themen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und metabolische Syndrom- oder Insulinresistenz mal überspringen, was ja schon im Durchschnitt natürlich, über die Bevölkerung gesehen, was ja schon eine wahnsinnige Zahl ist. Und insofern denke ich, können wir natürlich auch im Thema absolute Lebensverlängerung, also Lebensspanne schon etwas erreichen, aber da gibt es wenige Untersuchungen zu. Und das ist natürlich auch schwer nachzuvollziehen, weil man die Menschheit da sehr lange beobachten muss.
L: Ich ahne schon die Antwort. Auf Zellbasis lässt sich da wahrscheinlich auch nichts machen?
A: Ja, also auch eine sehr gute Frage. Ich glaube, da ist noch viel in der Forschung. Also komplett rückgängig machen, die Alterung, das ist Science Fiction. Aber wir können natürlich schon gewisse Prozesse auf Zellebene beeinflussen und interessanterweise natürlich wieder durch unsere ganzen Basics. Also es gibt etliche Untersuchungen darüber, wie Bewegung, Schlaf, gesunde Ernährung, metabolische Gesundheit und so weiter auf Zellebenen einen Einfluss haben. Wir wissen zum Beispiel, dass Entzündungen das Altern oder Alterungsprozesse beschleunigen können. Das heißt, wenn wir es schaffen, keine oder wenige Entzündung im Körper zu haben, ist das hilfreich. Zum Beispiel gibt es so Low-Grade unterschwellige Entzündungen durch Übergewicht oder eben, wenn wir in die Insulinresistenz rutschen. Das kann man also vermeiden. Wir wissen, dass Fasten zum Beispiel Reparaturprozesse in der Zelle aktivieren kann, wie die sogenannte Autophagie. Das hat man vielleicht schon mal gehört, so eine Art Reinigungsprozess. Schlaf, wir wissen, dass Schlafmangel das Risiko für viele Erkrankungen erhöhen kann. Das heißt, ausreichend Schlaf kann auch dieses Risiko wieder reduzieren. Und auch Training, also Kraft- und Ausdauertraining. kann auf Zellebene Telomere stabilisieren, kann die mitochondriale Funktion verbessern. Also insofern haben wir da einen gewissen Einfluss bereits jetzt, aber diese, sage ich mal, faszinierenderen Ansätze, sowas wie Senolytika, also Medikamente zum Abbau alternder Zellen oder epigenetische Reprogrammierung, das sind Sachen, die sind aktuell noch in der Forschung und noch nicht im Alltag.
L: Jetzt bist du natürlich keine Glaskugel und kannst die auch nicht lesen, aber wird das irgendwann kommen können, theoretisch?
A: Also ich bin praktischer Arzt, das heißt, ich bin kein Forscher, aber ich denke, theoretisch ist das definitiv möglich. Die Frage ist eben, wann. Und gerade bei solchen Themen oder Ausblicken in die Zukunft, da verschätzen wir uns sehr häufig, wenn wir irgendwelche Zahlen sagen. Das ist anzunehmen. Genau, da kann ich jetzt auch nichts zu sagen. Aber die Hoffnung ist natürlich folgende. Ich würde sagen, es macht total viel Sinn, dass man einfach das im Rahmen des Möglichen, das tut, um möglichst gesund zu bleiben, und mit dem, was wir jetzt schon können. Und dann hoffen wir natürlich darauf, dass in Zukunft die Forschung auch immer mehr und schnellere Fortschritte macht. Zum Beispiel das Thema Krebs. Nehmen wir mal an, jetzt, wir wissen schon, wir können Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu größten Teilen vermeiden, wenn wir es gescheit angehen. Jetzt stellen wir uns vor, es kommt noch dazu, dass wir Krebs heilen können, dann bleibt nicht mehr so viel übrig. Also das wird dann immer weniger, was uns quasi das Leben kosten könnte. Und insofern, und wenn dann noch solche wissenschaftlichen Durchbrüche in Sachen Zellverjüngung hinzukommen, ich glaube, dann sind schon große Fortschritte möglich. Und darauf hoffen wir natürlich, dass wir das alle noch irgendwo erleben können mit einem möglichst guten körperlichen Zustand.
L: Absolut. Aber so schnell wie im Film geht es dann meistens nicht. Ich erinnere mich immer noch an "Zurück in die Zukunft", da fliegen in den 2000er Jahren Autos durch die Gegend. Also so weit sind wir noch nicht. Manches dauert einfach ein bisschen länger als gefühlt, oder?
A: So ist es, ja. Ich glaube, da verschätzt man sich einfach sehr, sehr schnell. Selbst die Leute oder es gibt ja Zukunftsforscher, auch die liegen da ja sehr häufig auch mal daneben. Ich glaube, man kann einfach abschätzen, was es irgendwann geben wird. Nur wann es das geben wird, ist wirklich sehr, sehr schwer zu sagen.
L: Jetzt sind wir ja schon da, dass wir so ein bisschen kritisieren. Kritisch hinterfragen ist ja auch immer ein ganz guter Ansatz. Wie würdest du denn selber Longevity-Maßnahmen kritisch hinterfragen? Also was macht überhaupt keinen Sinn?
A: Ja, also ich glaube, man sollte generell, wenn man sich mit diesen Themen befasst, weil es gerade auch so ein Hype ist – also sobald man im Internet mal ein bisschen nach Longevity sich umschaut, dann erhält man schon ganz viel Werbung für alle möglichen Themen. Supplements und Treatments und Protokolle und da gibt es natürlich auch viele teure, die auch mehr versprechen, als wissenschaftlich belegt ist. Da sollte man also schon mal genau hinschauen, hinterfragen und vielleicht aber auch über andere Quellen mal so ein bisschen checken, ob das wirklich stimmt, was da versprochen wird. Ich denke, ein weiterer Kritikpunkt, der uns auch oft begegnet – ich meine, zwei große Missverständnisse haben wir schon angesprochen heute. Ein weiteres Thema ist so ein bisschen dieser Zwang zur Selbstoptimierung oder diese Überoptimierung. Also wenn ich jetzt morgens aufwache und ich schaue auf meine App und jetzt heißt es da, ich habe heute schlecht geschlafen, dann habe ich jetzt zwei Möglichkeiten, damit umzugehen. Entweder sage ich so, Mist, ich habe jetzt einen schlechten Tag vor mir, ja, und den ganzen Tag kann ich mich nicht konzentrieren und steigere mich da rein und dann passiert das auch so. Oder ich sage, oh, jetzt schlecht geschlafen, ich gehe heute Abend mal ein Stückchen früher ins Bett und gleiche das wieder aus. Also ich denke, der positive Umgang damit ist eben einfach wichtig. Je mehr Daten und Messpunkte wir haben, desto wichtiger ist es auch, damit richtig umzugehen, ja. Es muss Spaß machen, darum geht es. Ich muss mich über den Fortschritt freuen, den ich tue, und nicht ärgern, wenn ich mal ein Fach habe, wo ich keinen Sport mache oder wo ich schlecht schlafe oder wo ich vergesse, Nahrungsergänzungsmittel zu nehmen oder solche Sachen. Also das Positive muss immer überwiegen.
L: Und der Fortschritt ist ja auch nicht jeden Tag 100 Prozent, sondern manchmal ist es vielleicht auch nur 1 Prozent, oder?
A: Ja, aber 1 Prozent ist ja besser als 0 Prozent, ne? Also von daher kann man mit einem positiven Mindset reingehen (lachend). Ja, und der letzte Punkt ist hier vielleicht auch einfach immer schauen, was ist evidenzbasiert. Also wirklich wissenschaftlich zu hinterfragen, was ist tatsächlich denn erwiesen oder wo gibt es klare Punkte, die dagegen sprechen. Ich bin auch kein Fan davon, alles abzulehnen, was noch nicht erwiesen ist. Also man muss ja auch aufpassen. Ich meine, letztendlich muss die Forschung ja auch hinterherkommen und gewisse Studien dauern eine Zeit. Also man sollte offen sein ffür Dinge, die vielleicht noch nicht komplett bestätigt sind, wenn sie risikolos sind beispielsweise. Aber man sollte trotzdem natürlich das jetzt erstmal mit Fokus tun, was definitiv erwiesen ist. Und zum Thema Ernährung, Bewegung, Schlaf, Stress und so weiter, da gibt es Hunderttausende Studien, die den positiven Effekt belegen und ich glaube, das sollte der erste Schritt sein für jeden Menschen, der sich mit dem Thema Gesundheit und Longevity jetzt auseinandersetzt.
L: Wenn wir schon englische Begriffe nutzen wie Longevity, können wir ja vielleicht noch ein paar Take-Away-Facts am Ende zusammenpacken. Das ist vielleicht immer ganz nett. Dann hat man noch so einen Mehrwert am Ende der Folge und kann direkt loslegen. Erste Frage, braucht man unbedingt einen Mediziner? Wahrscheinlich sagst du, ist schon hilfreich, oder?
A: Also ich würde sagen, es ist insofern hilfreich, weil man eben auch Blutwerte checken kann oder sollte und wenn man auch gewisse Check-up-Untersuchungen und präventivmedizinische Untersuchungen machen sollte, da braucht man natürlich einen Arzt für. Wenn es jetzt um das Thema Lebensstiländerungen geht, da reicht beispielsweise auch ein Health Coach zum Beispiel, der einen dabei unterstützt, damit man diese Sachen optimiert. Also das ist dann so ein bisschen eine Frage, wie man das aufclustert.
L: Und gesunde Ernährung, kann man sich ein Kochbuch kaufen zum Beispiel? Das ist ja auch noch eine Möglichkeit, wenn man da direkt starten möchte beim Abendessen.
A: Das ist auf jeden Fall ein guter Punkt. Ich glaube, auch da ist es wichtig, man braucht vielleicht nicht unbedingt einen Rezeptplan oder so. Man sollte erstmal ein gewisses Grundverständnis in diesen ganzen Bereichen entwickeln. Was ist denn jetzt eine gesunde Ernährung, was ist eine schlechte Ernährung? Viele kennen sich auch noch nicht so richtig aus mit Themen wie: Was sind denn eigentlich Proteine und Eiweiße? Was sind denn Kohlenhydrate? Was sind Fette? Wie wirken sie auf den Körper? Was sind Ballaststoffe? Das sind alles Themen, ich glaube, da ist es einfach wichtig, sich ein bisschen Grundwissen anzueignen, um dann auch gesunde Entscheidungen treffen zu können. Zum einen, wenn man selber kocht und dann im Supermarkt steht, was kaufe ich ein. Aber zum anderen auch, wenn man in einem Restaurant ist, um dann die Entscheidung zu treffen, welches der Gerichte auf der Karte ist denn für mich ein gesundes Gericht in der jetzigen Situation oder welches schadet mir mehr. Also das sind die Anfänge, würde ich sagen, die da absolut Sinn machen.
L: Noch daran anschließende Frage. Wenn man denkt, Karotten sind gesund und ich esse jetzt jeden Tag nur noch Karotten, Ausgewogenheit ist wahrscheinlich auch ganz hilfreich, oder?
A: Das ist absolut wichtig. Einseitige Sachen sind nie gut. Ich glaube, diese Aussage trifft überall zu. Zu viel Sport oder nur Krafttraining und gar kein Ausdauer ist genauso schlecht wie nur Karotten zu essen. Oder nur Erholung zu machen und keinen Sport zu machen. Also es kommt immer auf die richtige Balance an und wichtig ist einfach auch, solche Stressreize zu setzen. Wir sprechen ja immer davon, wenn wir Sport machen, das belastet ja erstmal den Körper, das ist eine Art Stressreiz. Und dann kann der Körper danach heilen und kann seine Resilienz wieder ein Stück vergrößern, damit er beim nächsten Stressreiz vielleicht ein bisschen weniger gefordert ist. Das ist der Hintergrund dabei. Und genauso geht es auch beim mentalen Stress. Das heißt, ein Leben ohne Stress, ohne mentalen Stress, wäre auch kein lebenswertes Leben. Wir brauchen einen gewissen Stress, wir wollen auch ein bisschen gefordert werden, wir brauchen eine Aufgabe, wenn wir die dann meistern, dann ist das ein gutes Gefühl, dann wachsen wir daran, dann können wir uns weiterentwickeln. Also es kommt auf die Balance an und es kommt darauf an, dass man sich von jedem Stress auch wieder erholen kann, dass es kein Dauerstress ist. Aber ansonsten ist Stress auch immer wieder eine gute Sache in dem Sinne.
L: Wenn wir schon bei Sport und Stress sind, vielleicht noch eine sportliche Metapher am Ende. Longevity ist für dich eher Marathon oder eher Sprint? Wie muss man da rangehen?
A: Definitiv ein Marathon. Mit Sprinteinheiten vielleicht. Aber letztendlich sind wir hier im langen Spiel. Also wir sind im Marathon unterwegs und das ist das, was wir vorhin auch sagten. Jeden Tag ein bisschen was tun in die richtige Richtung, davon profitieren wir dann, wenn wir alt werden und gesund alt werden wollen. Es bringt nichts, jetzt mal drei Wochen viel Sport zu machen und dann wieder drei Monate gar nichts zu machen. Da kommt wenig bei raus. Genauso ist es eigentlich immer, wenn man langfristige Ziele verfolgt. Ich habe natürlich auch immer mit Patienten zu tun, die jetzt mal kurzfristig abnehmen wollen. Wenn man dann eine Diät macht drei Monate und dann hat man das Wunschgewicht erreicht und danach fällt man aber zurück in alte Gewohnheiten, dann kommt schnell das Gewicht wieder zurück. Also es ist einfach wichtig, dass wir einen Lebensstil finden, den wir beibehalten können und der uns Spaß macht. Wenn eins davon nicht passt, also wenn wir uns zu schwer damit tun, die Sachen so umzusetzen oder wenn es uns immer wieder gegen die Laune geht, dann wird das nicht langfristig funktionieren und dann ist das zum Scheitern verurteilt. Also das ist das wichtige Grundprinzip dabei.
L: Und gleichzeitig ein tolles Schlusswort von dir, Alexander. Das hat wirklich Spaß gemacht. Vielen Dank, dass du uns und mich eingeweiht hast in die Welt des Longevity-Themas. Ich sende dir viele Grüße nach München aus Köln und vielen Dank fürs Dabeisein im Audi BKK Podcast.
A: Vielen Dank. Ich danke, dass ich dabei sein durfte, und wünsche ebenso einen schönen Tag noch.
L: Tja, das war sie, die erste Folge mit mir, mit Lars Göllnitz, dem neuen Host vom Audi BKK Podcast "Von achtsam bis zuckerfrei". Erzähl uns gerne, was dir an der Folge gefallen hat per Bewertung oder Kommentar und erzähle gerne anderen davon, dass es diese Folge gibt. Und wir freuen uns natürlich auch über ein Abo. Bis demnächst bei "Von achtsam bis zuckerfrei", deinem Gesundheitspodcast der Audi BKK. Tschüss!