Bewegung: Gesundheit ist kein Highscore.

Gesund älter werden gelingt mit Bewegung. Entscheidend sind dabei nicht Höchstleistungen, sondern dass Sport und Bewegung zu Ihnen passen. Denn so bleiben Sie regelmäßig dran.

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Bewegung: einer der stärksten Hebel für gesundes Älterwerden

Wenn es um Sport und Bewegung geht, muss es kein Marathon, kein Sixpack und keine Bestzeit sein. Es geht um Bewegung, die sich gut anfühlt und die Sie gerne wiederholen. Denn regelmäßige Bewegung – nicht nur als Training, sondern auch im Alltag – gilt als einer der wirksamsten Faktoren für gesundes Älterwerden. Nicht die eine große Anstrengung zählt, sondern das, was Sie langfristig durchhalten. Herz, Muskeln, Knochen und Gehirn profitieren von jeder Sporteinheit und jeder Alltagsbewegung. Es ist nie zu spät, anzufangen.

Longevity: Mehr Bewegung für gesundes Altern

  • Treppe statt Aufzug

    Der Klassiker und trotzdem unterschätzt. Ein paar Stockwerke am Tag bringen den Kreislauf und die Beine in Schwung, ganz nebenbei und ohne Zeitaufwand.

  • Eine Station früher aussteigen

    Ob Bus oder Bahn: Wer ein Stück zu Fuß geht, sammelt Schritte, ohne den Tag umbauen zu müssen. Und kleine Umwege lohnen sich mehr, als man denkt. Die verbreiteten 10.000 Schritte sind nämlich kein Muss: Schon rund 7.000 bis 8.000 Schritte am Tag sind mit deutlichen Gesundheitsvorteilen verbunden. Das zeigt eine Auswertung im Fachjournal Lancet Public Health.

  • Im Stehen telefonieren

    Aufstehen, wann immer es geht. Langes Sitzen unterbrechen tut dem Kreislauf gut und ein Telefonat im Stehen oder Gehen ist ein einfacher Anlass.

  • Bewegungspausen einbauen

    Alle 30 bis 60 Minuten kurz aufstehen, strecken, ein paar Schritte gehen. Diese Mikro-Pausen halten Sie über den Tag in Bewegung.

  • Erledigungen zu Fuß oder mit dem Rad

    Kurze Wege zum Bäcker, zur Post oder zum Supermarkt zu Fuß oder mit dem Rad machen statt mit dem Auto. Alltag und Bewegung verbinden sich so ganz von selbst.

  • Bewegung mit Gewohnheiten koppeln

    Verknüpfen Sie Bewegung mit festen Routinen: ein paar Kniebeugen beim Zähneputzen, Dehnen nach dem Aufstehen. So wird sie zum Automatismus. 

Bewegtes Leben: gesünder, besser und länger

Sport

Wir alle sind zur Couch-Potato geworden. Egal, wie oft wir spazieren gehen, damit uns die Decke nicht auf den Kopf fällt. Insgesamt bewegen wir uns zu wenig. Im Gespräch mit Professor Dr. Uwe Tegtbur, Direktor des Instituts für Sportmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover, erfahren Sie mehr über ein bewegtes Leben und das Altern.

Energietraining: Sport-Booster für zwischendurch

Sport

Konzentrationsschwäche, Rückenschmerzen, Unruhe? Diese Übungen helfen Ihnen, aus der Homeoffice Trägheit auszubrechen und wieder neue Energie zu tanken.

Welcher Sport ist gut für ein langes Leben?

Der gesündeste Sport für Sie ist der, den Sie langfristig in Ihren Alltag integrieren können. Studien vergleichen zwar einzelne Sportarten, aber der größte Effekt kommt aus der Regelmäßigkeit. Sportarten mit sozialer Komponente – Tennis, Badminton, Fußball, Tanzen – schneiden in manchen Untersuchungen besonders gut ab. Das liegt vermutlich nicht nur an der Bewegung, sondern auch am Miteinander.

Kraft, Ausdauer oder beides?

Optimal ist ein Trainingsmix aus Ausdauer- und Kraftaktivitäten. Ausdauertraining stärkt Herz und Kreislauf, Krafttraining erhält Muskeln und Knochen. Das ist besonders im Alter wichtig. Die meisten Fachleute empfehlen eine Kombination aus beidem, ergänzt um Beweglichkeit und Balance. Schon zwei Kraft-Einheiten pro Woche zusätzlich zu Ausdauer gelten als effektiv.

Sicher trainieren: wo Bewegung an Grenzen stößt

Trainieren muss wehtun, damit es wirkt? Das ist ein Mythos, der mehr schadet als nützt. Bewegung soll fordern, aber nicht verletzen. Bewegung soll fordern, aber nicht verletzen. Wer nach längerer Pause, mit Vorerkrankungen oder mit anhaltenden Beschwerden startet, klärt das am besten ärztlich ab. Und Erholung ist kein Zeichen von Schwäche, sondern Teil des Trainings. Auf Warnsignale wie Schmerzen zu hören, ist keine Vorsicht, sondern Klugheit.

Welcher Sporttyp sind Sie?

Der beste Sport ist der, den Sie tatsächlich machen. Aber welches Training passt zu Ihnen? Mögen Sie es gesellig, wollen Sie abschalten oder lieber flexibel trainieren? Finden Sie mit wenigen Fragen heraus, welche Art von Bewegung zu Ihnen passt.

Krafttraining für Longevity: Muskeln erhalten, Stürze vermeiden

Krafttraining hat ein Image-Problem: zu oft wird es mit Bodybuilding verwechselt. Dabei geht es um etwas viel Grundlegenderes, nämlich den Erhalt der Muskeln, die uns unseren Alltag erst ermöglichen. Wenn wir nicht gegensteuern, schwindet Muskelmasse mit den Jahren, das ist ein natürlicher Prozess. Diese sogenannte Sarkopenie beginnt schon ab dem 30. Lebensjahr. 

Die gute Nachricht: Muskeln reagieren in jedem Alter auf Training. Auch mit 60 oder 70 lässt sich noch Kraft aufbauen. Zusätzlich werden dadurch die Knochen gestärkt und das Sturzrisiko gesenkt. Das ist vor allem in Zusammenhang mit Osteoporose für Frauen ausschlaggebend für ein langes, gesundes Leben. Wichtig sind dabei ein langsamer Einstieg und eine saubere Ausführung der Sporteinheit, nicht das Gewicht der Hanteln. 

Krafttraining – für ein gesundes Altern unverzichtbar

Sport

Wer lange fit bleiben möchte, muss eines wissen: Krafttraining ist dafür essenziell wichtig. Nicht für einen gestählten Body, sondern einfach für einen starken Körper. Das gilt vor allem für alle ab 30 – denn ab den Dreißigern verlieren wir deutlich an Muskelmasse.

Effektiv und flexibel: Bodyweight Training

Sport

Sie haben gerade eine halbe Stunde Zeit und möchten sofort loslegen? Bodyweight Training liefert schnelle Erfolge und lässt sich überall und jederzeit machen.

Trainingstipps für einen starken Körper:

  • Mit dem eigenen Körpergewicht starten

    Kniebeugen, Liegestütze, Ausfallschritte: Für den Einstieg brauchen Sie kein Fitnessstudio und keine Geräte. Das eigene Körpergewicht zu stemmen reicht vorerst völlig.

  • Die großen Muskelgruppen zuerst

    Beine, Rücken, Brust, Rumpf. Wer diese großen Muskelgruppen trainiert – beispielsweise mit Kniebeugen oder Kreuzheben – beansprucht viele Muskeln gleichzeitig und erzielt so mehr Wirkung als mit vielen Einzelübungen wie etwa dem Bizeps-Curl.

  • Zweimal pro Woche reicht für den Anfang

    Zwei Kraft-Einheiten pro Woche sind ein guter Start und lassen sich gut in den Alltag einbauen. Regelmäßigkeit schlägt Umfang.

  • Locker starten bei der Ausdauer

    Ein Tempo wählen, bei dem Sie sich noch unterhalten könnten. Dieses lockere Training schont Gelenke und baut die Grundlage für eine gute Ausdauer auf.

  • Balance nicht vergessen

    Auf einem Bein stehen beim Zähneputzen, bewusst über unebenes Gelände gehen. Das ist wichtiges Training im Alltag, denn Gleichgewichtsübungen können Stürzen vorbeugen.

  • Erholung einplanen

    Muskeln wachsen in der Pause, nicht während des Trainings. Gönnen Sie sich zwischen intensiven Einheiten Erholung. Mehr ist nicht immer besser.

Isometrisches Training: einfach und effektiv

Sport

Sie möchten etwas für sich tun, haben aber wenig Zeit und keine Lust auf aufwändige Work-outs? Dann probieren Sie mal isometrisches Training. Es lässt sich auch schnell zwischendurch einschieben und ist sehr effektiv.

Endlich sportlich in drei Schritten

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Keine Lust auf Sport? Oder haben Sie vielleicht einfach noch nicht die Sportart gefunden, die zu Ihrer Persönlichkeit passt? Wir erklären Ihnen, wie Sie das ändern und in nur drei einfachen Schritten mehr Bewegung in Ihr Leben bringen.

Frau mit Tablet auf einer Couch

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Bewegung ab 50: Es ist nie zu spät fürs Training

Den Satz „Dafür bin ich zu alt“ hört man oft. Er stimmt aber nicht. Der Körper bleibt bis ins hohe Alter anpassungsfähig. Wer mit 50, 60 oder 70 Jahren mit dem Training beginnt, gewinnt spürbar an Kraft, Ausdauer und Standsicherheit. Gerade Balance-Übungen zahlen sich aus: Sie senken das Sturzrisiko und erhalten damit ein großes Stück Selbstständigkeit. Wichtig ist nur, langsam zu starten und auf den eigenen Körper zu hören.

Reha-Sport: neue Kraft durch Bewegung

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Rehabilitationssport (Reha-Sport) bietet die perfekte Möglichkeit, unter fachkundiger Anleitung während oder nach einer Erkrankung aktiv zu werden. Wir erklären, welche Auswirkungen Reha-Sport auf die körperliche Genesung und die geistige Fitness haben kann.

Tanzen: Gesund für Gehirn und Körper

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Tanzen ist so viel mehr als sich nur im Rhythmus der Musik zu bewegen. Was es für Auswirkungen auf unser Gehirn hat, ist mehr als erstaunlich.

Unsere Leistungen & Unterstützung für ein bewegtes Leben

Sie möchten mehr Bewegung in Ihren Alltag bringen? Die Audi BKK unterstützt Sie mit Angeboten, die Ihnen den Einstieg und das Dranbleiben erleichtern.

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Förderung für Ihre sportliche Aktivität. Flexibel nutzbar für das, was zu Ihnen passt.

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Bewegung & Longevity: Häufige Fragen (FAQs)

Welcher Sport ist am besten für ein langes Leben?

Den einen besten Sport gibt es nicht. Günstig ist eine Kombination aus Ausdauer für Herz und Kreislauf und Kraft für Muskeln und Knochen, ergänzt um Beweglichkeit und Balance. Am wichtigsten ist, dass die Bewegung zu Ihnen passt und Sie sie regelmäßig ausüben.

Wie viel Bewegung pro Woche wird empfohlen?

Die WHO empfiehlt Erwachsenen pro Woche mindestens 150 Minuten moderate oder 75 Minuten intensive Ausdauerbewegung, dazu an zwei Tagen kräftigende Übungen. Grundsätzlich gilt aber natürlich: Jede Bewegung zählt. Auch weniger kann positive Effekte auf unsere Gesundheit haben.

Ist Krafttraining im Alter noch sinnvoll?

Ja. Ab etwa 30 baut der Körper ohne Training Muskeln ab. Dieser Prozess heißt Sarkopenie. Krafttraining kann dem entgegenwirken, Knochen stärken und das Sturzrisiko senken. Das gilt auch mit 60, 70 oder in späteren Jahren und insbesondere für Frauen mit hohem Osteoporose-Risiko. Ein langsamer Einstieg ist wichtig.

Ist man irgendwann zu alt, um mit dem Training anzufangen?

Nein. Es ist nie zu spät mit dem Training zu beginnen. Ausdauer, Kraft und Balance lassen sich egal in welchem Alter verbessern. Beginnen Sie langsam und an Ihre Fitness angepasst; bei Vorerkrankungen klären Sie den Start ärztlich ab.

Wie viele Schritte am Tag sind nötig?

Die oft genannten 10.000 Schritte sind kein Muss. Studien deuten an, dass bereits rund 7.000 bis 8.000 Schritte täglich mit deutlichen Gesundheitsvorteilen verbunden sind, bei älteren Menschen teils weniger. Entscheidend ist Regelmäßigkeit. Das zeigt eine Auswertung im Fachjournal Lancet Public Health.

Was ist Zone-2-Training?

Zone 2 ist lockeres Ausdauertraining in einem Tempo, bei dem Sie sich noch unterhalten könnten. Es fördert die Grundlagenausdauer schonend und lässt sich gut in den Alltag integrieren, beispielsweise durch zügiges Gehen, lockeres Radfahren oder Schwimmen.

Verlängert Sport wirklich das Leben?

Beobachtungsstudien zeigen, dass körperlich aktive Menschen im Schnitt seltener früh erkranken und länger leben. Das sind Zusammenhänge, keine Garantien für den Einzelfall. Zu diesem Ergebnis kommt unter anderem eine große Übersichtsarbeit der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Wichtig ist dabei das richtige Maß: Sowohl zu wenig als auch dauerhaft zu viel Bewegung ohne ausreichende Erholung kann der Gesundheit schaden. Sicher ist aber: Für die allermeisten Menschen ist mehr Bewegung der richtige Weg, in fast jedem Alter.

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