Neue Kraft durch Bewegung

Rehabilitationssport (Reha-Sport) bietet die perfekte Möglichkeit, unter fachkundiger Anleitung während oder nach einer Erkrankung aktiv zu werden. Wir erklären, welche Auswirkungen Reha-Sport auf die körperliche Genesung und die geistige Fitness haben kann.

Bewegung ist ein wichtiger Baustein der Gesundheit – besonders im Alter sowie bei Erkrankung. Denn gezielter Reha-Sport wirkt sich nicht nur positiv auf die körperliche Genesung aus, sondern auch auf Konzentrations- und Gedächtnisleistungen.

Bewegung für den Körper

Den Körper in Bewegung zu bringen, kann sich auch in gesundheitlich heraus­fordernden Zeiten lohnen. Denn Anpassungsprozesse unseres Organismus sorgen dafür, dass durch regelmäßiges Training, wie beispielsweise Reha-Sport, die körperliche Leistungsfähigkeit wieder deutlich verbessert werden kann – auch im hohen Alter oder bei Erkrankungen. Mehrere Studien haben beispielsweise belegt, dass schnelles Gehen den Verlauf von Erkrankungen positiv beeinflussen kann. Körperlich aktive Frauen haben nach einer Brustkrebsdiagnose ein geringeres Sterberisiko. Und das sogar schon, wenn sie nur drei Stunden die Woche zügig spazieren gehen.

Diese positiven Auswirkungen hat regelmäßige Bewegung auf den Körper:

  • Kräftigung der Muskulatur
  • Verbesserung der Gleichgewichtsfähigkeit
  • Flexibilitätsverbesserung
  • Verbesserung der Funktion des Herz-Kreislauf-Systems (Blutdruck, Sauerstoffaufnahme, Herzfrequenz)
  • Verbesserung der Knochendichte
  • Verbesserung des Immunsystems
  • Stoffwechselverbesserungen (sinkender Cholesterinspiegel und stabilisierter Blutzucker)
  • Vorbeugung von Tumorerkrankungen

Auswirkungen auf die geistige Fitness

Neben körperlichen Vorteilen zeigen Studien aber auch: Wer sich regelmäßig bewegt, bleibt geistig fit. Forschende berichten von schnelleren Reaktionszeiten, stärkeren Gedächtnisleistungen und einem besseren Abschneiden bei Problemlösungsaufgaben. Das liegt vor allem an der Verbesserung des Herz-Kreislauf-Systems. Denn durch Sport wird das Hirn effizienter mit Blut und Sauerstoff versorgt. Das gilt vor allem für Ausdauertraining. Dabei konnten Forschende schon nach zwei Monaten positive Effekte verzeichnen. Wichtig: Dranbleiben lohnt sich. Langzeitstudien haben gezeigt, dass sich Konzentrations- und Gedächtnisleistungen von Trainierenden im Vergleich zu Nicht-Sportlern erheblich verbesserten. Zudem gibt es Hinweise, dass Bewegung das Risiko verringert, an Alzheimer oder Demenz zu erkranken.

Diese positiven Auswirkungen hat regelmäßige Bewegung auf den Geist:

  • Steigerung des Wohlbefindens, der Zufriedenheit und des Selbstbewusstseins
  • Verbesserung der Schlafqualität
  • Vorbeugung von Depressionen
  • Reduzierung des Demenz- und Alzheimerrisikos
  • Verbesserung des Körpergefühls
  • Verbesserung der Selbsteinschätzung
  • Reduzierung von Ängsten
  • verringertes Risiko der sozialen Vereinsamung

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