Schwangerschaft: Ihre Reise vom Kinderwunsch bis zum Baby

Plötzlich ist alles anders: Eine Schwangerschaft verändert Gefühle, Alltag und Körper. Vieles davon ist neu und aufregend, manches wirft Fragen auf. Wir wollen in dieser spannenden und bewegenden Zeit an Ihrer Seite sein: mit Tipps rund um die Geburt, das Wochenbett und die ersten Wochen mit Baby. Hier erfahren Sie, was der weibliche Körper während und nach der Schwangerschaft leistet, welche Vorsorgeuntersuchungen für die schwangere Person und das Kind wichtig sind und wie sie alle gut für sich sorgen.

Schwangerschaft verstehen: neun Monate im Überblick

Eine Schwangerschaft dauert rund 40 Wochen und wird in drei Trimester eingeteilt. 

  • Im ersten Trimester (SSW 1 bis 12) stellt sich Ihr Körper hormonell um. Übelkeit, Müdigkeit oder empfindliche Brüste sind in dieser Phase der Schwangerschaft häufig auftretend. Übrigens sind auch Stimmungsschwankungen in der Zeit völlig normal. Während äußerlich noch wenig von der Schwangerschaft zu sehen ist, entwickelt das Ungeborene bereits alle lebenswichtigen Organe.
  • Im zweiten Trimester (SSW 13 bis 28) lassen die Beschwerden meist nach. Der Bauch wächst, und ab etwa der 18. Woche spüren Sie die ersten Bewegungen Ihres Kindes.
  • Im dritten Trimester (SSW 29 bis 40) bereiten sich Mutter und Kind auf die Geburt vor. Der wachsende Bauch drückt auf die inneren Organe der Mutter. Sodbrennen, Harndrang oder Kurzatmigkeit können die Folge sein.

Kinderwunsch: Das hilft Ihnen auf dem Weg zur Schwangerschaft

Geduld ist beim Kinderwunsch oft eine wertvolle Kraft. Ebenfalls wertvoll in dieser Zeit: in engere Verbindung zu seinem Körper zu treten. Der erste Schritt ist, den eigenen Zyklus kennenzulernen. Die fruchtbaren Tage liegen rund um den Eisprung, meist etwa in der Zyklusmitte. Weil Spermien mehrere Tage im Körper überleben, umfasst das fruchtbare Fenster etwa sechs Tage. Genauer: die fünf Tage vor dem Eisprung und den Tag des Eisprungs selbst. Die Zykluslängen schwanken jedoch von Frau zu Frau und von Monat zu Monat. 

Jetzt schon wichtig: Folsäure. Das Vitamin senkt das Risiko für kindliche Fehlbildungen. Frauen mit Kinderwunsch wird empfohlen, täglich 400 Mikrogramm Folsäure einzunehmen – idealerweise mindestens vier Wochen vor der Empfängnis und bis zum Ende des ersten Schwangerschaftsdrittels. 

Ein Check-up in der gynäkologischen Praxis lohnt sich in jedem Fall, wenn Sie einen Kinderwunsch haben. Dann können Sie neben der richtigen Versorgung mit wichtigen Nährstoffen beispielsweise auch Ihren Impfstatus besprechen.

Gesund durch die Schwangerschaft: Körper, Beschwerden & Bewegung

Sie halten endlich einen positiven Test in Ihren Händen? Glückwunsch zur Schwangerschaft! Denken Sie immer daran: Ihr Körper leistet gerade Erstaunliches und meldet sich dabei mitunter deutlich zu Wort. Übelkeit, Müdigkeit und Sodbrennen gehören zu den häufigsten Begleiterscheinungen einer Schwangerschaft. 

Bei der Ernährung gilt: für zwei denken, nicht für zwei essen. Eine ausgewogene, abwechslungsreiche Kost mit viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukten versorgt Sie mit fast allen Nährstoffen. Zwei wichtige Mikronährstoffe lassen sich allerdings über Lebensmittel allein kaum decken:

  • Folsäure: 400 Mikrogramm täglich ab Kinderwunsch bis zum Ende des ersten Drittels der Schwangerschaft
  • Jod: Empfohlen wird 100 bis 150 Mikrogramm täglich; bei Schilddrüsenerkrankungen zuvor ärztlich abklären

Wenn es heiß wird: Hitzewallungen in der Schwangerschaft

Familie

Schon im Mutterleib können Babys ihre Mamas ganz schön ins Schwitzen bringen. Weil sich während der Schwangerschaft der Hormonhaushalt verändert, können Frauen unter Hitzewallungen leiden. Wir haben fünf Tipps, wie Sie die lästigen Schwitzattacken besser wegstecken.

Training statt Tabu – Beckenboden stärken

Gesundheit

Bewegung tut Ihnen und Ihrem Kind gut: Die meisten sportlichen Aktivitäten wirken sich in einer normal verlaufenden Schwangerschaft positiv aus. Sanfte Einheiten wie Walken, Schwimmen oder Yoga stärken zudem den Beckenboden.

Vorsorge: gut betreut durch neun Monate

Sie müssen in der Schwangerschaft nicht alles allein im Blick behalten. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt sowie Ihre Hebamme begleiten Sie mit der passenden Vorsorge strukturiert durch die Trimester. Die Vorsorgeuntersuchungen stehen zunächst alle vier Wochen, ab der 32. Schwangerschaftswoche alle zwei Wochen an. Dazu gehören unter anderem drei Basis-Ultraschalluntersuchungen (Screenings).

Das erste Screening zwischen der 9. und 12. Schwangerschaftswoche ermittelt unter anderem, ob das Herzchen schlägt und ob es vielleicht sogar Mehrlinge sind. Beim zweiten Screening zwischen der 19. und 22. Woche werden Wachstum, Fruchtwasser und Plazenta gecheckt – wahlweise auch im Rahmen eines erweiterten Ultraschalls mit großem systematischem Organcheck. Besonders spannend: Hier lässt sich in der Regel schon zuverlässig das Geschlecht erkennen. Das dritte und letzte Screening (29. bis 32. Schwangerschaftswoche) dreht sich um Fragen, wie das Kind liegt, ob es adäquat wächst und ob Plazenta und Fruchtwasser in Ordnung sind.

Alle Befunde werden im Mutterpass dokumentiert. Tragen Sie ihn am besten immer bei sich. Fast alle Vorsorgeuntersuchungen kann übrigens auch Ihre Hebamme durchführen, ausgenommen sind die Ultraschalluntersuchungen.
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Gesund durch die Schwangerschaft mit der Audi BKK:

Eine Mutter stillt ihr Baby. Sie sitzt dabei in einem Korbstuhl, an dessen Fuß ein kleiner Mops liegt. Mutter und Kind sind in Pastell gekleidet, über der Stuhllehne hängt eine pastellfarbene Decke. Alles ist aus der Vogelperspektive zu sehen.

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Schwangeren wird die Einnahme von Folsäure empfohlen, um das Risiko von Fehlbildungen beim Baby zu senken. Die Audi BKK erstattet Ihnen die Kosten.

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Jede Schwangere wünscht sich, jegliche Risikofaktoren, die zu einer Frühgeburt führen könnten, zu reduzieren. Früherkennung zählt zu den wichtigsten Zielen von Hallo Baby der Audi BKK.

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Geburt & Wochenbett: vorbereitet ins Familienleben

Je näher der Geburtstermin rückt, desto konkreter werden die Fragen: Welche Klinik passt wirklich zu uns? Was gehört in die Kliniktasche? Welche Anträge sollten vorbereitet sein? Gute Nachricht: Vieles lässt sich in Ruhe vorab organisieren. Unsere Checkliste führt Sie durch alle Formalitäten und Fristen rund um die Geburt.

Ist Ihr Baby endlich da, können Sie sich zuhause gemeinsam von Schwangerschaft und Geburt erholen und Ihren kleinen Schatz in Ruhe kennenlernen. Nehmen Sie sich Zeit für diese Phase des Wochenbetts; empfohlen werden sechs bis acht Wochen. Ihre Nachsorge-Hebamme begleitet Sie dabei. Sie unterstützt bei Fragen zum Stillen, beobachtet die Rückbildung, ist für Sie da und hat auch ein offenes Ohr, wenn die Gefühle Achterbahn fahren. Denn Stimmungsschwankungen sind angesichts der Hormonumstellung nach einer Schwangerschaft nichts Ungewöhnliches. Auch seelische Tiefs bis hin zu Depressionen („Wochenbettdepression“) können junge Mütter – und vereinzelt auch Väter – ganz unvorbereitet treffen. Planen Sie in dieser Zeit bewusst Ruhe ein. Der Haushalt kann warten. Und scheuen Sie sich nicht, sich bei psychischen Problemen an Ihre Hebamme zu wenden. Was Sie für diese Zeit brauchen, um gemeinsam in Ihrer neuen Rolle anzukommen, zeigt unsere Checkliste für das Wochenbett.

Mit der aktiven Rückbildung starten Sie am besten frühestens sechs bis acht Wochen nach der Entbindung. Die Kosten für einen anerkannten Rückbildungskurs übernimmt die Krankenkasse.

Checkliste Geburt: Alle Anträge und Fristen vor und nach der Geburt

Familie

Je näher der Geburtstermin rückt, desto konkreter werden die Fragen: Welche Klinik passt zu uns? Was gehört in die Kliniktasche? Welche Anträge sollten vorbereitet sein? Gute Nachricht: Vieles lässt sich in Ruhe vorab organisieren.

Checkliste für das Wochenbett

Familie

Nach der Geburt beginnt das Wochenbett, also die sechs bis acht Wochen, in denen sich Ihr Körper von Schwangerschaft und Geburt erholt und Sie Ihr Baby kennenlernen. Ihre Nachsorge-Hebamme begleitet Sie dabei. Sie unterstützt bei Fragen zum Stillen, beobachtet die Rückbildung und hat auch ein offenes Ohr, wenn die Gefühle Achterbahn fahren.

Rückbildungskurse finden

Leistungen

Mit der aktiven Rückbildung starten Sie am besten frühestens sechs bis acht Wochen nach der Entbindung. Die Kosten für einen anerkannten Rückbildungskurs übernimmt die Krankenkasse. Finden Sie hier einen qualifizierten Kurs!

Mit dem Baby zu Hause: die ersten Wochen

Bonding: Nähe zwischen Eltern und Kind aufbauen

Familie

Endlich zu Hause – und alles ist plötzlich ganz neu. Die ersten Wochen mit Ihrem Baby sind eine Zeit des Kennenlernens. Sie lernen die Signale Ihres Kindes zu verstehen, es lernt Ihre Nähe kennen. Genau darum geht es beim Bonding.

Entspannt stillen: Tipps von der Hebamme

Familie

Stillen braucht anfangs etwas Übung. Es hilft, sich dazu schon in der Schwangerschaft zu informieren und beraten zu lassen. Dann klappt der Start meist besser. Und falls es doch Probleme geben sollte, unterstützt Sie Ihre Hebamme bei allen kleinen und großen Fragen.

Schlaflose Nächte? Profi-Tipps für einen besseren Babyschlaf

Familie

Das Thema, das junge Eltern wohl am meisten beschäftigt: Schlaf. Neugeborene schlafen viel, aber in kurzen Etappen. Das ist normal und pendelt sich mit der Zeit ein. Bleiben Sie geduldig und begleiten Sie Ihr Baby in dieser Zeit.

Mental Load: Wenn im Kopf „Overload“ herrscht

Familie

Ein Familienleben ist oft eng getaktet und will deshalb gut geplant sein. Doch manchmal wird die unsichtbare Denkarbeit, die „Mental Load“, zu groß. Was tun, wenn im Kopf „Overload“ herrscht und für Ihre eigenen Bedürfnisse kaum mehr Zeit bleibt?

Achtsamkeitstraining: Es zählt der Augenblick

Körper & Seele

E-Mails lesen, dabei telefonieren und mit der freien Hand noch eine Notiz kritzeln: Wie oft wollen wir im Alltag die Dinge gleichzeitig erledigen. Nur irgendwie gelingt es nicht. Kein Wunder, denn unser Gehirn ist dafür nicht gemacht. Motivationstrainerin Nicola Fritze verrät in ihrem Achtsamkeitstraining, wie wir mehr bei uns bleiben können.

Starke Leistungen, mit denen die Kleinen ganz groß werden:

Kinder spielen im Wald

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Mit Starke Kids by BKK bieten wir Ihnen ein lückenloses Vorsorgeangebot, das weit über den Standard hinausgeht und bereits vor der Geburt startet.

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Kind auf dem Arm von Vater

Von U1 bis J2: Vorsorgeuntersuchungen für Kinder und Jugendliche

Die U-Untersuchungen U1 bis U9 begleiten Ihr Kind von der Geburt bis zur Einschulung. Die Kosten übernimmt die Audi BKK vollständig.

zu den U-Untersuchungen
Mädchen zeigt Smartphone in Kamera

neolexon-App: Digitale Sprachtherapie für Kinder

Das digitale Sprachtraining für zu Hause motiviert Kinder, auf spielerische Weise Artikulation und Aussprache zu üben und unterstützt die logopädische Therapie.

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Prüfsiegel: Die Audi BKK besteht den Krankenkassentest für Familien von krankenkassen.info mit der Testnote 1,2 (sehr gut).

Häufige Fragen zur Schwangerschaft (FAQs)

Welche Nährstoffe sind in der Schwangerschaft besonders wichtig?

Eine ausgewogene Ernährung deckt die meisten Nährstoffe ab. Zusätzlich empfohlen werden Folsäure (400 Mikrogramm täglich) und Jod (100 bis 150 Mikrogramm täglich). Ob weitere Nährstoffe wie Eisen nötig sind, wird bei den Vorsorgeuntersuchungen ärztlich geprüft.

Was sollte ich in der Schwangerschaft meiden?

Verzichten Sie vollständig auf Alkohol und Nikotin. Rohe tierische Lebensmittel wie rohes Fleisch, Rohmilchkäse oder rohen Fisch sollten Sie ebenfalls meiden, da sie Infektionen übertragen können. Das Gleiche gilt für Innereien, rohe oder wachsweiche Eier, Speisen aus rohem Ei (bspw. Tiramisu oder frische Mayonnaise), Rohmilchkäse und Weichkäse, Edelschimmelkäse, ungewaschenes Obst und Gemüse, abgepackte Salate und Salate von Salatbars oder Buffets.

Koffein ist in Maßen erlaubt – bis etwa 200 mg pro Tag. Bei Unsicherheiten gibt Ihnen eine individuelle ärztliche Beratung Sicherheit.

Ab wann gilt der Mutterschutz?

Der gesetzliche Mutterschutz beginnt sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin und endet acht Wochen nach der Geburt. Bei Früh- und Mehrlingsgeburten verlängert sich die Frist nach der Geburt auf zwölf Wochen. Wichtig zu wissen: Auch bei einer Fehlgeburt ab der 13. Woche haben Sie das Recht auf Mutterschutz. Die Schutzfrist ist gestaffelt – zwei, sechs oder acht Wochen. Ob Sie sie nutzen möchten, entscheiden Sie ganz allein.

Wann sollte ich mich zur Geburt in der Klinik anmelden?

Viele Kliniken bieten eine Anmeldung einige Wochen vor dem errechneten Termin an. Fällen Sie Ihre Entscheidung am besten bis zur 30. Woche, dann sollten Sie zeitlich auf der sicheren Seite sein. Die genauen Abläufe unterscheiden sich jedoch. Klären Sie die Details am besten direkt mit Ihrer Wunschklinik.

Ab wann sollte ich zur ersten Vorsorgeuntersuchung?

Vereinbaren Sie nach dem positiven Schwangerschaftstest einen Termin in Ihrer gynäkologischen Praxis. Die erste Untersuchung findet meist in den ersten Schwangerschaftswochen statt. Dabei wird die Schwangerschaft festgestellt und der Mutterpass ausgestellt. Den genauen Zeitpunkt stimmen Sie mit Ihrer Praxis oder Hebamme ab.

Quellen

Ihr Kontakt zu uns

Postfach 10 01 60
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