Joggen auf Asphalt, Sprünge beim Workout oder harte Landungen beim Aerobic macht nicht jeder Körper mit. Die Alternative heißt Low-Impact-Training. Denn auch sanfte Bewegungsformen können Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit spürbar fördern.
Was bedeutet Low Impact?
Der Begriff stammt aus dem Englischen und bedeutet „geringe Belastung“. Gemeint sind Bewegungsformen, die den Bewegungsapparat – also unter anderem Gelenke, Sehnen und Knochen – nur leicht beanspruchen, zum Beispiel Schwimmen, Radfahren oder Pilates. Auf Sprünge wird bewusst verzichtet. Stattdessen bleibt immer mindestens ein Fuß am Boden.
Welche Vorteile bietet diese Trainingsform?
Low-Impact-Training ist sanft zum gesamten Bewegungsapparat. Gelenke, Sehnen und Muskeln werden geschont, das Verletzungs- und Überlastungsrisiko bleibt gering. Und wo nichts zwickt, bleibt die Freude an der Bewegung lange erhalten. Genau diese Beständigkeit ist es, die sich positiv auf die langfristige Fitness auswirkt. Studien zeigen: Moderate, regelmäßige Bewegung kann das Herz-Kreislauf-System, den Stoffwechsel und das generelle Wohlbefinden langfristig verbessern.
Für wen ist Low-Impact-Training geeignet?
Im Grunde für alle – aber besonders für Menschen, die behutsam in den Sport einsteigen möchten. Dazu gehören Anfängerinnen und Anfänger, Menschen mit Übergewicht oder Vorerkrankungen wie Arthrose sowie ältere Erwachsene. Bei bestehenden Beschwerden lohnt sich vorab ein kurzes Gespräch mit der Ärztin oder dem Arzt.
Was sind typische Beispiele für Low-Impact-Training?
Die Bandbreite ist groß: ein Mobility-Flow für mehr Beweglichkeit, Schwimmen, Radfahren, Krafttraining mit dem eigenen Körpergewicht, Pilates oder Nordic Walking. Gemeinsam ist allen, dass die Bewegungen ohne harte Stöße auskommen.
Low-Impact-Training im Video
Personal Trainerin Nicole Hofrichter zeigt in unserem Mobility-Flow, wie Sie etwas Gutes für Ihre Muskeln und Gelenke tun können.



