Audi BKK im Dialog mit Bundestagsabgeordneten Ewald Schurer

Ingolstadt, 10. April 2013 – Ewald Schurer, Abgeordneter im deutschen Bundestag und Mitglied im Haushaltsausschuss, besuchte die Ingolstädter Audi BKK Zentrale.

Im intensiven Austausch mit Gerhard Fuchs, Audi BKK Vorstandsvorsitzender, Jörg Schlagbauer, alternierender Verwaltungsratsvorsitzender der Audi BKK, und Petra Volkwein, Mitglied des Ingolstädter Stadtrats, standen drei Themen im Vordergrund: der Gesundheitsfonds, die regionale strategische Ausrichtung der Audi BKK sowie konkrete Forderungen zur aktuellen Gesundheitspolitik.

Das Vermögen von Gesundheitsfonds und der Krankenkassen wird auch 2013 weiter ansteigen, auf aktuell geschätzt über 29 Milliarden Euro. Unter den Krankenkassen ist das Vermögen allerdings sehr unterschiedlich verteilt. „Wir Versichertenvertreter fordern von der Politik daher die Abschaffung der Zusatzbeiträge und eine Rückkehr zum bewährten beitragsfinanzierten System mit kassenindividuellen Beitragssätzen“, erklärt Jörg Schlagbauer. Viele Kassen kommen nur durch die hohen Überschüsse im Gesundheitsfonds ohne Zusatzbeiträge aus.

„Zusatzbeiträge führen zu einer Wettbewerbsverzerrung, sozialer Ungerechtigkeit und verursachen einen hohen bürokratischen Aufwand“, so Schlagbauer weiter. Vielmehr setzt sich die Audi BKK für bessere und unbürokratische Rahmenbedingungen bei Versorgungsformen ein, um die Patienten in ihren Rechten zu stärken. Solche Verträge könnten zum Beispiel durch Anschubfinanzierungen attraktiv gestaltet werden.

Auch Ewald Schurer sieht an dieser Stelle noch Handlungsbedarf: „Die Krankenkassen benötigen einen dauerhaften und verlässlichen Bundeszuschuss. Das aktuelle System der beitragsfinanzierten Überschüsse der gesetzlichen Krankenversicherung darf nicht zur Sanierung des Bundeshaushaltes genutzt werden.“

Neben Forderungen zur Gesundheitspolitik nannte Gerhard Fuchs auch künftige Änderungen für die Region Ingolstadt: „Die Gesundheitsversorgung findet in den Regionen statt. In der Region 10 ist die enge Zusammenarbeit mit dem Praxisnetz GOIN sowie den regionalen Krankenhäusern eine gute Grundlage für eine optimale Gesundheitsversorgung.“

Mit über 1,2 Milliarden Euro Haushaltsvolumen zählt die Audi BKK zu den größten Betriebskrankenkassen Deutschlands. Rund 97 Prozent der Audi Belegschaftsmitglieder zählen zu den knapp 546.000 Versicherten.

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