Datenschutz

Sie allein entscheiden, welche medizinischen Daten mit der neuen Gesundheitskarte gespeichert oder genutzt werden dürfen. Zum Auslesen dieser Daten braucht der Arzt, Zahnarzt oder Apotheker stets Ihre Zustimmung. Diese erteilen Sie durch Eingabe Ihrer PIN in das Kartenterminal.

Alle persönlichen medizinischen Daten werden mit dem sogenannten Zwei-Schlüssel-Prinzip gesichert. Damit diese Daten vom Arzt gelesen werden können, muss sich dieser zusätzlich durch seine Chipkarte (Heilberufsausweis) identifizieren. Nach dreimaliger Falscheingabe wird die PIN gesperrt.

Wenn Sie bemerken, dass Sie Ihre Karte verloren haben oder diese entwendet wurde, fordern Sie bitte im Online-Center direkt eine neue Karte an. Mit der Versand einer neuen eGK wird die alte automatisch gesperrt. Die Sicherheitsmechanismen sowie die kryptographische Verschlüsselung der elektronischen Gesundheitskarte verhindern, dass etwa die Notfalldaten vom Finder der Karte ausgelesen werden können. Dazu ist immer Ihre PIN und der Heilberufsausweis erforderlich, den nur Ärzte, Zahnärzte, Apotheker, Psychotherapeuten und Krankenhäuser erhalten. So verschlüsselte Daten können nicht von Unbefugten eingesehen werden.

Die Broschüre der Gematik beschreibt die speziellen gesetzlichen Regelungen des Datenschutzes und der Informationssicherheit bezüglich der elektronischen Gesundheitskarte (eGK), die Datenschutz- und Informationssicherheitsstrategie der Telematikinfrastruktur (TI), deren Informationssicherheitsarchitektur sowie die Datenschutz- und Informationssicherheitsmaßnahmen der Anwendungen der TI.