Online-Phase

Es werden nach und nach die Arztpraxen und Krankenhäuser, später auch die Apotheken und Psychotherapeuten, an das Gesundheitsnetz angeschlossen.

Von den Spitzenverbänden der Leistungserbringer und der Kostenträger wurden zunächst folgende Anwendungen beschlossen, die in zwei Schritten eingeführt werden:

  1. Als erstes wird die Aktualisierung der Versichertenstammdaten eingeführt. Dadurch wird es möglich sein, die auf der Gesundheitskarte gespeicherten Versichertendaten wie Anschrift und Versichertenstatus durch das Einlesen der Karte in der Arztpraxis mit den administrativen Daten der Krankenkasse online abzugleichen. Damit entfällt der Kartenaustausch, wenn Sie umziehen. Die Speicherung und Aktualisierung der Verwaltungsdaten wie Name, Adresse usw. ist für alle Versicherten verpflichtend.

  2. In der nächsten Ausbaustufe können auf freiwilliger Basis auch Notfalldaten – etwa über Vorerkrankungen, Allergien und Arzneimittelunverträglichkeiten – auf der Karte gespeichert werden. Dazu muss der Vertragsarzt diese Daten für notfallrelevant halten. Alle darüber hinausgehenden medizinischen Informationen werden nur auf ausdrücklichen Wunsch des Versicherten gespeichert. Die Daten werden durch eine PIN geschützt. Der Versicherte bleibt somit „Herr über seine persönlichen Gesundheitsdaten“.

Der Informationsflyer der Gematik   stellt Ihnen die Möglichkeiten eines vernetzten Gesundheitswesens vor, zeigt die damit verbundenen Vorteile auf und beantwortet Ihnen wichtige Fragen.