Cybermobbing.

I: Hallo und herzlich willkommen zu von achtsam bis zuckerfrei, dem Gesundheitspodcast der Audi BKK. Dieser widmet sich in jeder Staffel ganz ausgiebig einem Thema. Hier Cybermobbing.

Hallo liebe Hörerinnen und Hörer, wir begrüßen euch hier in der zweiten Staffel dieses Podcasts. In der ersten Staffel ging es ja um das Thema Selbstliebe, falls ihr das noch nicht gehört habt, möchte ich euch das sehr ans Herz legen. Aber jetzt geht es um Cybermobbing. Das Internet und  die sozialen Medien sind ja heutzutage einfach nicht mehr wegzudenken. Das bietet uns unglaublich viele Vorteile und vereinfacht vieles. Es bringt aber auch neue Aspekte, wie das Cybermobbing mit sich. Da ich selbst in dem Bereich keine Expertise habe, haben wir uns die digitalen Helden als Unterstützung dazu geholt. Dabei wird uns die liebe Marie in dieser Staffel begleiten. Marie, stell dich unseren Hörerinnen und Hörern doch mal vor.

B: Hallo Ilka! Danke, dass ich heute hier sein darf. Ich freue mich schon sehr auf unsere gemeinsame Podcast Reihe und bevor wir mit den Inhalten des Podcasts starten, kann ich mich noch einmal ganz kurz vorstellen. Mein Name ist Marie Leissner und ich bin Sozialarbeiterin und Kultur- und Medienpädagogin. Und bei den digitalen Helden erstelle ich gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen Material für Schulen zum Thema Medienbildung.

I: Was machen die digitalen Helden denn genau?

B: Die digitalen Helden sind ein Sozialunternehmen aus Frankfurt. Und die haben sich zur Aufgabe gemacht, Schulen und Familien dabei zu unterstützen, digitale Kommunikationsformen kompetent und bewusst zu nutzen. Dabei geht es immer wieder mal um den Umgang mit Cybermobbing, um den Umgang mit sozialen Medien und personenbezogenen Daten im Internet. Im Gegensatz dazu, was der Name Social Media so impliziert, geht es im Internet auf Plattformen wie Instagram und WhatsApp gar nicht so super sozial zu. Aber damit haben die meisten wahrscheinlich auch schon viele Erfahrungen und bevor wir jetzt wirklich mit dem Thema Cybermobbing, digitales Mobbing, starten, macht es Sinn, erst nochmal kurz zu besprechen, was eigentlich Mobbing an sich bedeutet.

I: Ja, ich glaube auch das ist ein super Start. Was ist eigentlich Mobbing, ohne den Cybermobbing Aspekt.

B: Genau. Nicht jeder Ärger oder Streit ist auch direkt Mobbing. Gerade bei Kindern und Jugendlichen gibt es jeden Tag ja Konflikte. Es gehört zum Aufwachsen dazu, dass Grenzen ausgetestet werden und deswegen ist nicht gleich jeder Streit zwischen Freunden oder der Gruppe auch direkt Mobbing. Um solche Angriffe wirklich als Mobbing bezeichnen zu können, müssen erstmal ein paar Kategorien zutreffen. Wenn diese Kategorien nicht zutreffen, ist es für die Betroffenen auch total schlimm, aber es handelt sich dann nicht um Mobbing, sondern es ist dann einfach ein Konflikt zwischen zwei Personen oder mehr. Und für Mobbing gibt es folgende drei Kategorien. Erstens müssen die Vorfälle sich immer wiederholen. Das heißt, die finden nicht nur einmal statt, es ist keine einmalige Meinungsverschiedenheit, sondern es wiederholt sich immer wieder. Zweitens müssen die in regelmäßigen Abständen passieren, und das ist ein bisschen schwer zu definieren. Regelmäßige Abstände kann sowas sein wie jede Woche, kann aber in schlimmen Fällen auch sowas sein wie jeden Tag. Wenn man mal an die Schule denkt, man geht Montag bis Freitag in die Schule und dann ist es wirklich jeden Tag. Dann ist auch jeden Tag ein regelmäßiger Abstand. Und der dritte Punkt ist, dass die Vorfälle immer über einen längeren Zeitraum geschehen müssen. Zum Beispiel über mehrere Monate hinweg. Nicht nur ein-, oder zweimal, sondern über einen längerfristigen Zeitraum. Und nur wenn diese drei Kategorien auch zutreffen, dann ist es auch wirklich Mobbing. Und diese ganze Kombination führt dann meistens irgendwie zu einer Eskalation des Ganzen und bringt diejenigen, die davon betroffen sind, in eine unterlegene Position, verglichen zum Täter, dass man selbst nicht leicht daraus kommt.

I: Ja, das kann ich mir total gut vorstellen. Aber es ist auch spannend, das nochmal zu hören, weil wirklich ein deutlicher Unterschied ist zu einem normalen Konflikt, den wahrscheinlich die meisten Menschen schon mal erlebt haben, selbst wenn der nicht an einem Tag zu Ende war und sich über einen längeren Zeitraum zog. Aber im Vergleich zu den drei Kriterien ist es ja wirklich nochmal ein Unterschied. Wie kommt es überhaupt dazu und wer ist dabei beteiligt?

B: Es gibt verschiedene Rollen beim Mobbing. Es gibt immer einen oder mehrere Täter. Und die gehen dann gegen einen oder mehrere Betroffene. Diese drei Kategorien, die ich gerade erwähnt habe, Wiederholung, Regelmäßigkeit und längerer Zeitraum, die eskalieren dann in dem Ungleichgewicht der Kräfte. Das Ungleichgewicht der Kräfte herrscht zwischen denen, die mobben, und die, die davon betroffen sind. Meistens sind es mehrere gegen einen oder eine besonders marginalisierte Gruppe, die dann noch mehr unterlegen ist als vorher. Diejenigen, die vielleicht vorher schon neu in die Klasse dazu kamen oder aus irgendeinem  Grund marginalisiert wurden, werden dann noch mehr fertig gemacht von einem oder von mehreren. Und dieses Kräfteungleichgewicht hat zum Ziel, die Betroffenen absichtlich noch mehr zu benachteiligen, als sie es schon waren und dann systematisch aus einer Gruppe auszugrenzen. Und das kann echt super krass werden. Durch ganz bewusst platzierte Beleidigungen, Drohungen, Demütigung. Oder manchmal kann es bis zur sexuellen Belästigung führen. Das kann von einem Täter oder von einer Gruppe von Tätern oder Täterinnen ausgehen. Daran merkt man, dass diese komplette Problematik um Mobbing, unabhängig davon, ob es Cybermobbing oder normales ist, super vielschichtig ist und total komplex. Wie genau aber es sich auf die Betroffenen auswirkt, das thematisiere ich dann nochmal in der zweiten Folge.

I: Das klingt alles ziemlich schwierig, wenn man erstmal in der Situation ist. Aber wie kann es überhaupt dazu kommen?

B: Wir haben ja eben schon mal über die Täter und die Betroffenen in dem ganzen Konstrukt gesprochen. Und eine ganz wichtige dritte Rolle spielt die dritte wesentliche Gruppe, und zwar die sogenannten Bystander. Das sind diejenigen, die um den Mobbing-Prozess herumstehen. Die dabeistehen, die beobachten. Aber alleine dadurch, dass sie anwesend sind und zuschauen, geben sie den beiden Hauptrollen, von denen ich gesprochen habe, Tätern und Betroffenen, eine richtige Bühne, um dem Schauspiel seinen Lauf zu geben. Denn ohne sie wäre es für die Täter oder Täterinnen ja gar nicht so interessant, den anderen dann fertigzumachen. Ich persönlich finde, dass der Begriff Bystander echt super unscheinbar klingt. Und deswegen nennt man sie in neueren Forschungen die Ermöglicher von Mobbing. Weil sie eine viel wichtigere Rolle spielen, denn sie sind das Publikum. 

I: Ja, das kennt man ja vielleicht von anderen. Aber auch manchmal von sich selbst, dass man denkt, eigentlich müsste ich da jetzt eingreifen. Warum wird denn da in der Regel nicht eingegriffen? Das hat bestimmt auch die verschiedensten Ursachen, oder?

B: Wie du gerade schon gesagt hast, kennt man es ja auch ein bisschen von sich selbst. Wir sind dann doch gar nicht so soziale Herdentiere, wie wir es manchmal denken. Beziehungsweise ist die eigene Position des Bystanders gar nicht so zu unterschätzen. Deswegen ist Zivilcourage zu zeigen für Beiständer aus zwei Gründen gar nicht so leicht. Denn es ist so, dass manchmal, nicht immer, ganz still und heimlich mit dem Täter sympathisiert werden kann. Oder manchmal auch zum Mobbing aufgefordert oder angestachelt werden kann. Ganz leise und quasi unter verdeckter Hand. Der zweite Grund, warum oft nicht eingegriffen wird, ist, weil die Bystander oft Angst und Sorge haben, dadurch sich selbst in Gefahr zu bringen. Oder dadurch ihren eigenen Stand in der Gruppe zu verlieren. Und sich selbst dadurch irgendwelchen Unannehmlichkeiten auszusetzen die man so eher vermeiden könnte. Es ist so der Weg des geringsten Widerstandes.

I: Wir haben jetzt gerade darüber geredet, wie es im herkömmlichen Mobbing ist. Jetzt geht es in dieser Staffel vor allem auch um Cybermobbing. Ist das alles gleich? Gibt es die gleichen Rollen, verhalten die sich gleich?

B: Alles, was wir jetzt gesagt haben, war nur für Mobbing. Noch gar nicht für Cybermobbing explizit. Aber man kann sagen, dass schon grob die gleichen Rollen im Cybermobbing existieren wie im herkömmlichen Mobbing auch. Man sagt aktuell sogar, dass es nur herkömmliches Mobbing, unabhängig vom Cybermobbing, fast gar nicht mehr so gibt. Weil sich unsere komplette Lebensqualität auch im Internet, auf Social Media, auf Instagram, WhatsApp und so weiter abspielt. Nicht nur unsere, sondern auch die von Kindern und Jugendlichen. Wenn ein Kind jetzt heute in der Schule von Mobbing betroffen ist, dann ist es in der Regel auch auf dem digitalen Wege von Mobbing betroffen. Weil ganz grundsätzlich bedeutet Cybermobbing ja auch Mobbing über dem digitalen Weg. Also es gibt hier auch eine ganz ähnliche Definition, weil auch hier die betroffenen das mehrfach fühlen. Sie sind zielgerichtet von Tätern oder Täterinnen angegriffen worden oder belästigt worden. Und auch hier können sich die Betroffenen nur ganz schwer alleine aus der Situation raus manövrieren.

I: Sehr spannend. Wir wissen jetzt also, dass Cybermobbing Mobbing über digitale Medien ist und was die beiden miteinander verbindet. Aber was ist anders als im Klassenzimmer früher?

B: Es gibt zwei wesentliche Unterschiede im Vergleich zum herkömmlichen Mobbing. Einmal ist das digitale Mobbing ort- und zeitunabhängig. Das heißt alles, was vorher so an Anfeindungen nur in der Schule oder nur auf der Arbeit stattgefunden hat, nun unabhängig von Ort und Zeit auch noch nach der Schule fortgesetzt wird, was viel intensiver ist. Und so verlagern sich dann die initiierten Angriffe und die Attacken der Täter in die leider doch eher unkontrollierbare digitale Welt. Vorher war es so, dass Eltern, Lehrkräfte oder Pädagogen auch das noch ein bisschen mitbekommen haben im Klassenzimmer. Aber jetzt in WhatsApp-Gruppen, zum Beispiel die einer fünften Klasse, haben weder Eltern noch Lehrkräfte noch Pädagogen auch einen Zugriff auf diese WhatsApp-Gruppen. Lehrkräften wird von der Kulturministerkonferenz aus gutem Grund die Verwendung von Messenger Diensten mit ihren Schülern und Schülerinnen abgeraten, weil es den Rahmen ihres Lehrauftrags sprengen würde. Aber die Funktionalitäten von Social Media erlauben es natürlich trotzdem den Nutzern auch diejenigen weiter zu mobben. Auch noch über die Schulzeit hinaus. Das ist dann natürlich für die Betroffenen viel intensiver. Während das Mobbing vor den digitalen Kommunikationsformen nur vor Ort stattgefunden hat in der Klasse, findet es jetzt zu jeder Zeit auch zeit- und ortsunabhängig statt. Zum Beispiel bei den Betroffenen auch im Kinderzimmer, direkt zu Hause, auch noch nach der Schule, bis in den Abend hinein und fängt am nächsten Morgen direkt an. Und obwohl, paradoxerweise, die Eltern ja auch am gleichen Ort sind, und vermeintlich die Kontrolle darüber haben, was mit ihren Kindern im Kinderzimmer passiert, wissen sie gar nicht genau, was ihre Kinder auf WhatsApp, auf dem Handy, oder in Gruppen gerade wirklich durchmachen. Und deswegen ist der erste Unterschied zwischen Cybermobbing und dem herkömmlichen Mobbing ist auf jeden Fall, dass es online und im öffentlichen Internet stattfindet und dass es noch dazu zeit- und ortsunabhängig stattfindet. Der zweite große Unterschied vom geläufigen Mobbing ist die Gewaltdimension des Ganzen. Also dadurch, dass die Attacken der Täter und der Täterinnen nicht mehr zeit- und ortsbegrenzt sind, gibt es für die Betroffenen keine Möglichkeiten mehr, sich den Attacken auch nur ansatzweise zu entziehen. Weil es ja die klassischen Schutzräume, die es vorher gab, so nicht gibt. Damit verschwimmen einerseits die Grenzen zwischen Öffentlichkeit und Privatsphäre, aber damit steigt auch die Gewaltdimension und die Hemmschwelle der Täter und Täterinnen sinkt enorm. Weil das gegenüber ja natürlich nicht direkt gesehen wird. Und die Täter fühlen sich ohne die direkte Reaktion von ihrem Gegenüber ja noch viel stärker, als sie es in der realen Welt, auf der Klasse oder auf dem Schulhof, tun würden, wo sie die Reaktion ihres Gegenübers direkt mitbekommen. Und so werden im Umkehrschluss die Mobbingattacken noch viel krasser. Und für die Betroffenen, die in dem Fall auch alleine bei sich zuhause sind, werden die Attacken noch viel intensiver wahrgenommen und werden viel stärker. Und deshalb sagt man, dass Cybermobbing die Grenze des herkömmlichen Mobbings sprengt. Es ist viel extremer für Betroffene, wie ich gerade beschrieben habe. Und was noch dazu kommt ist, dass es auch rechtlich gesehen oft noch eine schwerwiegende Art der Persönlichkeitsverletzung ist, wenn man an Bildmontage, Fotomontage und Verletzung der personenbezogenen Daten denkt. Und es gibt noch eine weitere Besonderheit. Mit der Übertragung von den ganzen Konflikten vom Schulhof in die virtuelle Welt, wird das Publikum, also die Masse der Bystander, die wir gerade beschrieben haben, wird noch viel größer. Zusätzlich zum Schulhof wird dann auch noch online, beispielsweise nach der Schule, auf TikTok oder auf Instagram mitverfolgt, was über eine Person so verbreitet wird. Und das schlimme daran ist auch, dass der Rufmord, das Mobbing, die Attacken über eine Person, nicht nur von einem kleinen Personenkreis sind. Vorher war es zum Beispiel die Klasse 6B, in der gab es einen Mobbingfall. Und das war dann auch nur sichtbar für die Schüler und Schülerinnen der Klasse 6B. Vielleicht auch noch maximal für die der Parallelklasse. Jetzt, wenn das Mobbing online im Internet stattfindet, dann wird die Masse der Bystander oder der Ermöglicher. Weil jetzt kann ein unbeschränkt großes Publikum zusehen. Zum Beispiel die von anderen Parallelklassen oder noch die aus den Jahrgangsstufen unten drunter oder darüber. Die das sonst so auf dem Schulhof oder in dem Klassenraum gar nicht mitbekommen würden. Aber natürlich in Kommentaren, oder wenn die in Gruppen eingeladen werden in WhatsApp, dann hat es natürlich eine viel größere Dimension. Das kann einen sehr großen Umfang annehmen, bis zu den Schulen aus dem Umkreis. Sodass viel mehr Leute involviert werden, die so im herkömmlichen Mobbing gar nicht davon mitbekommen würden.

I: Das klingt, als ob Cybermobbing auf jeden Fall deutlich schlimmer ist als Mobbing im herkömmlichen Sinne.

B: Ja, auf jeden Fall. Das ist auch so mein persönliches Fazit aus der Erfahrung mit den Schülerinnen und Schülern. Es wird als wesentlich schlimmer wahrgenommen als das Mobbing im herkömmlichen Sinne. Dadurch, dass man auch einfach nicht abschalten kann. Und dazu gibt es eine gute Handreichung aus dem Landesinstitut für Schule und Medien aus Berlin-Brandenburg. Und die Autoren von dieser Handreichung beschreiben auch, dass Cybermobbing oft auf fehlentwickelte psychosoziale Ursachen zurückzuführen ist. Und die Angriffe der Täter sind in der Regel ein Beleg für deren mangelnde Empathie und deren gestörte Kommunikationsfähigkeit. In ihrem Bestreben ihre soziale Stellung und ihr Selbstwertgefühl innerhalb ihrer Gruppe zu erhöhen und an eigene Akzeptanz oder Anerkennung zu gewinnen, überschreiten Jugendliche oft die Grenzen des friedlichen Miteinanders. Und ich finde das beschreibt das total gut. Das geht noch weiter mit einem Absatz, und zwar statt friedvoll mit ihren Mitschülern umzugehen, wollen sie sich denen gegenüber überlegen fühlen oder sie gar dominieren. Dabei wird Mobbing häufig zur Demonstration von Macht eingesetzt, womit die Täter sich beweisen und klarstellen möchten, wer der Boss ist. Und wenn das alles noch auf digitalem Wege passiert und man das nicht mehr abschalten kann, ist das natürlich eine viel größere Herausforderung als im Vergleich zum herkömmlichen Mobbing.

I: Das klingt einleuchtend. Aber wie kann man denn dann damit umgehen? Was bedeutet das zum Beispiel für die Betroffenen, die Schüler?

B: Da kriegen wir, wenn wir die Schüler und Schülerinnen vor allem in Präventionsworkshops fragen, die kuriosesten Antworten. Wenn man fragt, was würdet ihr denn machen. Dann kommen Antworten wie ja, man kann doch einfach die Schule wechseln. Oder man kann doch auch sein Handy ausmachen. Oder das Internet einfach ausmachen. Oder man gibt einfach seinen Lehrern Bescheid oder seinen Eltern. Und dann werden die das schon irgendwie klären. Und klar, alle diese Tipps sind auf jeden Fall hilfreich. Wenn man betroffen ist, kann man kurz das Handy einfach ausmachen. Man sollte natürlich auch seinen Lehrkräften und Eltern Bescheid geben. Aber das sind alles keine langfristigen und guten Lösungen. Da muss man sich natürlich mit Lösungen auseinandersetzen, die wirklich nachhaltig sind und auch langfristig die Mobbingfälle bekämpfen. Und das möchten wir gerne in den nächsten Folgen mit euch besprechen.

I: Ganz genau. Ich freue mich schon sehr darauf, nachdem wir jetzt die Grundlagen gelegt haben, uns in den nächsten Folgen speziellen Bereichen, wie zum Beispiel den Schülern und Schülerinnen, Lehrern und Eltern zu widmen. Und zu schauen, wie man am besten mit dem Thema umgehen kann. Vielen Dank, dass du uns hier so schön unterstützt, Marie. Das war der Einstieg ins Thema Cybermobbing. Möchtest du auch wissen, zu welcher Gruppe du gehörst? Den Tätern, Betroffenen, oder Bystandern? Dann geh doch mal auf www.sprichdrüber.de/schüler und mache dort deinen Selbsttest. Du hast Anmerkungen oder möchtest keine Folge verpassen? Dann bewerte unseren Podcast und abonniere ihn auf der Plattform deiner Wahl. Die nächste Folge gibt es dann, wie gewohnt, in einem Monat.