Ihr neues Bewusstsein.

Wenn Geschwindigkeit und Stress steigen, wächst gleichzeitig auch der Wunsch nach mehr Ruhe und Gelassenheit. Doch wie kann er aussehen, der Gegenentwurf zu unserer beschleunigten Welt? Weniger Zerstreuung und Ablenkung, dafür den Blick schärfen für das Wesentliche. Zurück zur inneren Ruhe finden, zurück zu sich selbst. Das ist mehr als ein Trend, sondern das Bedürfnis vieler Menschen, sich Momente in diesem neuen Bewusstsein zu schaffen. Sei es durch Sport, Ernährung oder mehr Zeit mit Freunden und Familie. Wagen Sie einen Neuanfang für ein glücklicheres Leben. Finden Sie Ihren persönlichen Lebensweg.

„Komm doch mal zur Ruhe“ – bestimmt haben Sie diesen gut gemeinten Ratschlag auch schon gehört. Doch wie schafft man sich ein Kontrastprogramm zum Alltag? Zum Beispiel mit verschiedenen Entspannungstechniken. Finden Sie Ihre kleine Ruheinsel mithilfe von Yoga, Progressiver Muskelentspannung oder Qigong. Wir geben Ihnen einen Überblick über die beliebtesten Entspannungsmethoden.


Meditation

Ruhig sitzen und nichts machen? Ganz so einfach ist es mit der Meditation dann doch nicht. Denn das Bewusstsein stärken und gleichzeitig die Gedanken loslassen will gelernt sein. Meditation bedeutet beobachten, wahrnehmen und achtsam sein. Wer sich auf Meditation einlässt und sie regelmäßig praktiziert, kann den Fokus auf den Moment schärfen. Die Konzentration auf die eigene Wahrnehmung wird verbessert, der Kopf aber gleichzeitig befreit. Das entspannt sowohl Körper als auch Geist. Der Puls verlangsamt sich, die Gehirnwellen werden positiv beeinflusst und die Selbstheilungskräfte aktiviert. Das Beste daran: Meditieren können Sie im Sitzen, im Liegen oder im Stehen. Egal, ob längere Einheiten nach dem Feierabend oder nur wenige Minuten in der Pause – sogar auf dem Weg zur Arbeit können Sie die Techniken anwenden. Um flexibel meditieren zu können, müssen Sie nur eins: regelmäßig üben.


Progressive Muskelrelaxation (PMR)

Was passiert mit unseren Muskeln, wenn wir unruhig, ängstlich oder gestresst sind? Sie spannen an. Die Idee der PMR: Trainiert wird meist im Liegen oder Sitzen, dabei spannen Sie nacheinander verschiedene Muskelgruppen für einige Sekunden an, spüren die Anspannung und lassen dann bewusst los. Das geht von den Armen über Gesicht, Nacken, Rücken, Bauch bis hin zu den Beinen und Füßen. Die Muskulatur entspannt sich so sehr effektiv. Wichtig ist genau nachzufühlen, wie der Unterschied zwischen Anspannung und Entspannung ist. So lernt Ihr Körper, auch in Alltagssituationen eine erhöhte Anspannung zu erkennen und wieder loszulassen.


Qigong

Gymnastik und Atemübungen sind die zentralen Elemente des Qigong. Die Übungen helfen, die Beweglichkeit zu steigern, die Atmung zu vertiefen und das Wohlbefinden zu steigern. Das Prinzip des Qigong ist Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und wird eingesetzt, um Verspannungen und Blockaden zu lösen, Selbstheilungskräfte anzuregen und die Atmung zu regulieren. Qigong können Sie im Stehen, Sitzen oder Liegen ausführen. Dabei richten Sie Ihre Konzentration auf die Atmung, auf bestimmte Organe oder Körperbereiche. Sie versuchen in Ihrer Vorstellung, das Qi, die Lebensenergie, zu fühlen und strömen zu lassen.


Tai-Chi

Zeitlupenartige Bewegungen von einem Bein auf das andere und dabei eine ständige Armbewegung – so sieht es aus, wenn Sie Tai-Chi praktizieren. Eigentlich als Kampfkunst entwickelt, wird Tai-Chi heute als mentales, körperliches und meditatives Training eingesetzt. Die Bewegungen folgen immer dem Wechsel zwischen Yin und Yang. Auf jedes Heben folgt ein Senken, auf jede Linksdrehung eine Ausrichtung nach rechts. Der Gedanke dahinter: Die fließenden Bewegungen und Gewichtsverlagerungen bewirken einen Wechsel von Spannung und Entspannung der Muskulatur. Der Muskeltonus wird verbessert, Bänder, Sehnen und Gelenke werden trainiert. Im Prinzip wirkt Tai-Chi wie eine Meditation, aber in Bewegung. Beherrschen Sie die Technik, können Sie die Meditation in jeder Alltagssituation einsetzen.


Autogenes Training

Das Prinzip des Autogenen Trainings basiert auf einer Art Selbsthypnose. Über gedankliche Konzentration und bestimmte Formeln kommen Körper und Geist zur Ruhe. In einer ruhigen Körperhaltung sagen Sie sich Sätze wie „Mein linker Arm ist ganz schwer“ oder „Mein linker Arm ist ganz warm“ immer wieder im Geiste vor. Durch das Wiederholen dieser Formeln leiten Sie Ihre Gedanken und Vorstellungen und nach einiger Trainingszeit stellt sich der gewünschte Entspannungszustand ein. Wichtig nach dem Training ist die Aufwachphase, damit Sie den tranceähnlichen Zustand bewusst beenden. Da es nicht ganz so schnell erlernbar ist wie die Progressive Muskelentspannung, brauchen Sie für das Autogene Training vielleicht ein paar Trainingseinheiten mehr.


Yoga

Yoga erfreut sich auch in Deutschland wachsender Beliebtheit, und das aus gutem Grund: Yoga reduziert Stress und Anspannung und ist dabei recht vielfältig. Von Atemtechniken über klassische Yoga-Posen und Meditation im Hatha Yoga bis zum intensiveren Vinyasa Yoga. Welcher Yoga-Typ Sie sind, probieren Sie am besten aus. Bei manchen stellt sich Entspannung nach schweißtreibenden Übungen ein, andere brauchen ein ruhigeres, wenn auch nicht weniger forderndes Training, um das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist zu erreichen. Denn genau darum geht es im Yoga schließlich. Lust, direkt einzusteigen? Begrüßen Sie doch den Tag mit einem Sonnengruß!

 

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