Zu viel von allem.

Immer in Eile, überall Hektik, zu viele Eindrücke – in unserer schnellen Welt sind Geist und Körper bis zur Erschöpfungsgrenze gefordert. Aber was genau stresst uns eigentlich so?


Keine Zeit

Es liegt am Ungleichgewicht zwischen dem, was wir uns vornehmen, und der Zeit, die uns zur Verfügung steht. Wir wollen einfach zu viel. Daher nehmen wir eine halbe Stunde Stau in der Regel nicht als geschenkte Zeit zum Musikhören wahr, sondern denken eher: „Gleich muss ich noch einkaufen und um 20 Uhr muss ich schon am Kino sein. Dann muss ich das Telefonat verschieben. Aber auf wann? Morgen wollte ich Sport machen.“ Sie kennen das? Dann gehören Sie zu den 60 Prozent der Deutschen, die laut einer Forsa-Umfrage das Gefühl haben, dass ihnen zu wenig Zeit zur Verfügung steht.


Technik

Eigentlich sollte der technische Fortschritt uns immer mehr Zeit verschaffen. Im Grunde tut er das auch, schließlich dauert das Versenden einer WhatsApp- Nachricht oder einer E-Mail nur Sekunden. Eigentlich also ein Gegensatz zu dem tagelangen Prozess eines Briefwechsels. Doch dieser Fortschritt verursacht mehr Stress, als dass er uns freie Zeit verschafft. Das liegt daran, dass wir nicht nur ein paar Mal im Monat digitale Post versenden, sondern ständig. Und wir die Mittel, die uns zur Verfügung stehen, nicht punktuell in Anspruch nehmen, sondern ständig. Wir nutzen den Fortschritt, um viel mehr zu schreiben, und zwar an mehr Leute. Unsere Möglichkeiten wachsen also schneller als unsere Fähigkeiten, sie so einzusetzen, wie wir es uns wünschen.


Druck von außen

Soziale Netzwerke vernetzen uns nicht nur leichter mit unseren sozialen Kontakten – sie geben uns auch mehr Einblicke in das Leben unserer Freunde und Bekannten. Allerdings nur scheinbar. Denn die Mehrheit der Nutzer zeigt nur positive Ausschnitte. Kaum jemand veröffentlicht auf Instagram Bilder zu Krankheit, finanziellen Sorgen oder Alltagsstress. Stattdessen begegnen wir schönen Menschen, die gefühlt ständig Urlaub machen und glückliche Beziehungen führen. Die Folge: Wir haben ständig das Gefühl, zu wenig für unseren Körper zu tun, etwas zu verpassen oder generell nicht mithalten zu können.


Multitasking

Je mehr es zu tun gibt, desto öfter versucht man, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun. Die schlechte Nachricht: Multitasking ist ein Mythos. Tatsächlich kann das Gehirn nicht mehrere komplexe Tätigkeiten gleichzeitig ausführen. Es kann nur sehr schnell hin und her schalten, allerdings nicht ohne Reibungsverluste – Unaufmerksamkeit, Flüchtigkeitsfehler und strapazierte Nerven sind die Folge.


Lärm

Lärm gehört zu den Umweltbelastungen, von denen sich die Menschen in Deutschland am meisten betroffen fühlen. Zu diesem Ergebnis kam eine gemeinsame Studie des Bundesumweltministeriums und des Umweltbundesamts. Was wir als Lärm wahrnehmen, ist zwar sehr subjektiv – aber immer ist Lärm ein Geräusch, das uns stört. Das löst im Körper also Stress aus. Unser Organismus schüttet Stresshormone aus, der Blutdruck steigt und das Herz schlägt schneller. In der Nacht stressen uns Geräusche noch mehr: Wenn wir schlafen, reagieren unsere Ohren besonders sensibel.


Was für ein Stresstyp sind Sie?

Lernen Sie, positiver mit Stress umzugehen und testen Sie hier, welcher Stresstyp Sie sind.

 

Startseite: Zurück zu mir

Das System Stress

Zu viel von allem

Ihr neues Bewusstsein

Kleine Tricks für Ihren Alltag

Mit mehr Muße

Das Leben selbst in die Hand nehmen

Was sagt mein Körper?

Auf dem Weg zu sich selbst

Der einzig richtige Schritt

Digital Detox

Achtsamkeitsmeditation

Liebe macht gesund

Was für ein Stresstyp sind Sie?

Lernen Sie, positiver mit Stress umzugehen und testen Sie, welcher Stresstyp Sie sind.

Jetzt testen!